MTV Seesen scheidet im Pokal gegen VfB Fallersleben aus

Einige tolle Spielzüge reichten nicht zum Sieg.

MTV-Handballer verlieren Pokalspiel deutlich mit 22:32 / Mannschaft zeigt Willen, in der Liga oben mitzuspielen

Viel gab es am Sonnabend für den MTV Seesen nicht zu holen. Im Pokalsspiel gegen den Landesligisten aus Fallersleben konnten die Mannen der ersten Seesener Handballgarnitur ohne die fehlenden Spieler Stefan Haasler, Jan-Niklas und Hendrik Liedtke sowie Patrick Heine, nur in der ersten Hälfte der Partie mithalten. Die zweite Halbzeit hat die spielerisch stark auftretenden Sieben der Gäste klar dominiert.
Beide Mannschaften taten sich anfangs schwer mit dem Erzielen ihrer Tore. So gehörte die erste Viertelstunde den Torhütern, die auf beiden Seiten tolle Paraden zeigten. Die Seesener kamen zu guten Torchancen, hatten aber im Abschluss oft kein Glück und die Gäste zogen Tor für Tor davon. Auch die mäßige Abwehrleistung, die über das ganze Spiel nicht verbessert werden konnte, trug zum 10:14-Halbzeitstand für die Gäste aus Fallersleben bei.
Die zweite Halbzeit wurde dann zeitweise von überhasteten Aktionen auf Seiten der Fabrytzek-Schützlinge bestimmt, die der Gegner ausnutzte und mit schnellem Konterspiel, oft auch in Unterzahl, zu zahlreichen Toren kam. So stand es dann am Ende in einem fairen und von den beiden Schiedsrichtern gut geleiteten Spiel 22:32 für den VfB Fallersleben. Auffallend auf Seesener Seite war, dass bis auf die Torhüter jeder Spieler zu Torerfolgen kam. Das zeigt eine neue mannschaftliche Geschlossenheit. Insbesondere die beiden Spielmacher Björn Krause und Florin Luca brachten ihre Mitspieler gut in Szene. Einige tolle Spielzüge und das Zusammenspiel der Seesener zeigte den zahlreichen Zuschauern, dass die Mannschaft den Willen hat, in der kommenden Saison im oberen Bereich der Tabelle ihr Ziel zu finden.
MTV Seesen: Jan Hendrik Alpert und Lars Nitsche im Tor, Niklas Fleischmann (2), Björn-Torben Krause (2), Patrick Belke (2), Max-Carlo Wenig (2), Florin Luca (6), Benjamin Wagner (3), Jan Pümpel (1), Moritz Wagner (1), Max Anders (1) und Christoph Seidig (2).