Nordharzer Jungschiedsrichter bilden sich fort

Die Gruppe der Jungschiedsrichter des NFV Kreises Nordharz mit den Verantwortlichen des Kreisschiedsrichterausschusses und des Lehrstabes, die an der Fortbildung teilnahmen.

Nach dem theoretischen Teil geht es zum Bundesligaspiel VfL Wolfsburg gegen den SV Werder Bremen

Zu einer Förderfortbildung hatte der Schiedsrichterausschuss (KSA) des NFV-Kreises Nordharz seine Jungschiedsrichter in die „Stadt der Wölfe“ eingeladen. Einer mehrstündigen, sehr interessanten theoretischen Weiterbildung sollte der Besuch des Bundesligaspiels zwischen dem VfL Wolfsburg und Werder Bremen als „praktischer Teil“ folgen. Fast vierzig Referees waren diesem Aufruf gefolgt und erschienen pünktlich am Veranstaltungsort.
In der Begrüßung der Teilnehmer bedankte sich der KSA-Vorsitzende Joachim Ren zunächst bei seinem Lehrstab und dessen Verantwortlichen Florian Cacalowski für die erstklassige Organisation. Anschließend beschrieben Ren, seine ebenfalls anwesenden Vertreter Günter Hohensee und Christian Biel sowie Lehrwart Axel Pioch ihren Werdegang, schilderten Eindrücke und Begebenheiten aus ihrer aktiven Zeit als Schiedsrichter und ermutigten den Nachwuchs zum Durchhalten auf dem „Weg nach Oben“.
Diesbezüglich ermutigte Ren die Jungschiedsrichter das „Stahlbad für Schiedsrichter“ zu überstehen, um anschließend für höhere Aufgaben bestens vorbereitet zu sein.
Es folgten zwei sehr kurzweilige und interessante Fachreferate zu den Themen „Strafstoß“ und dem „Futsal-Regelwerk“, welche von einem köstlichen Gulaschgericht unterbrochen wurden.
Anschließend marschierte die Gruppe gemeinsam zur „Volkswagen-Arena“, um ein spannendes Bundesligaspiel anzusehen und insbesondere den Schiedsrichter Markus Schmidt mit seinen Assistenten zu begutachten. Zahlreiche Entscheidungen wurden bereits während des Spiels diskutiert, denn die Begegnung bot genug Gesprächsstoff dafür; insbesondere die gelb-rote Karte für den Bremer Lukas Schmitz in der 62. Spielminute.
Nach einem langen, aber sehr interessanten Sonnabend mit zahlreichen neuen Eindrücken traten die Teilnehmer die Heimreise an.