Rhüden will unbedingt spielen

Eine durchaus beeindruckende Leistung zeigten einige Mitglieder der Leichtathletik-Gruppe des TSV Lutter beim Hallensportfest des MTV Seesen. Mit Mila Brandes (fünf Jahre), Mia Becker, Lea Glockentöger, Mika Casey, Alexander Willke, Henrik Hübner und Philipp Klatt (sechs Jahre) nahmen viele von ihnen zum ersten Mal an einem Wettkampf teil. Zahlreiche Siege und Treppchenplatzierungen wurden von den Lutteranern abgeräumt (der „Beobachter“ berichtete). Auch die Übungsleiter und Betreuer Sabine Matussek, Sabin

Fußballkreis Nordharz: Runge: „Zu 95 Prozent geht es an“ / In Kirchberg und Bilderlahe geht nichts

Nach den Regen- und Schneefällen werden von den ersten für dieses Jahr angesetzten Begegnungen auf Kreisebene wohl nur die wenigsten stattfinden.

Definitiv ausfallen werden die Partien des SV Engelade/Bilderlahe gegen die TSG Jerstedt und der SG Ildehausen/Kirchberg gegen die SG Mahner. Eventuell erfolgt sogar eine Komplettabsage des Spieltages. Während des Staffeltages am gestrigen Abend (nach Redaktionsschluss) der Nordharzliga sollte darüber gesprochen werden. „Bei uns geht definitiv nichts, hier ist alles zu nass“, konnte Engelades Trainer Michael Rottler gestern Mittag bereits gesicherte Informationen verkünden. Der Abstiegskrimi des Vorletzten gegen das Schlusslicht Jerstedt kann somit nicht stattfinden. Sein Pendant bei der SG Ildehausen/Kirchberg, Andre Krzyminski, konnte ebenfalls versichern, dass das Topspiel gegen Spitzenreiter SG Mahner nicht stattfindt.
Unbedingt spielen möchte dagegen der FC Rot-Weiß Rhüden. „Zu 95 Prozent geht das Spiel an“, teilte Trainer Thomas Runge gestern mit. Und das, obwohl die Vorbedingungen eigentlich gar nicht so gut sind: „Wir haben immer noch einige Verletzte. Training auf dem Rasen war aufgrund des vielen Regens auch kaum möglich.“ Stattdessen sei man öfter in die Halle gegangen oder habe in Seesen auf dem Hartplatz geübt. Und natürlich wurde „Kondition gebolzt“. An diesem Punkt kann es also nicht gelegen haben, sollte die Begegnung gegen den Tabellennachbarn VfL Oker schiefgehen. Diesen könnte man bei einem Sieg überholen. Was natürlich noch viel wichtiger wäre: Der Abstand zu den Abstiegsrängen könnte weiter vergrößert werden. Denn in den Abstiegskampf wollen die Rhüdener nach der durchaus guten Hinrunde nicht mehr rutschen. „Die Mannschaft ist hochmotiviert“, ist Runge optimistisch.
Auch die SG Neiletal möchte gerne spielen. Doch ob die Partie gegen den SV Gitter II tatsächlich stattfindet ist noch fraglich. „Bleibt es trocken und etwas windig, dann könnte es etwas werden“, erklärte Trainer Thorsten Kühner. Personell ist sein Team gut aufgestellt, lediglich hinter Hilmi Chorfene steht noch ein Fragezeichen. Fehlen wird einzig der urlaubende Alexander Klay. Sollte die Partie ausfallen, hätte die SG einen Ersatztermin bei Bezirksligaspitzenreiter Union Salzgitter. „Die wollen vor ihrem Start nächste Woche noch einmal testen. Wenn nicht Sonntag, dann fahren wir dort am Mittwoch hin“, so Kühner. Und wenn es doch zum Duell mit dem SC Gitter kommt, dann winkt die Tabellenführung. Da Spitzenreiter Mahner definitiv nicht spielt, könnten die drei Punkte Rückstand mit einem Dreier egalisiert und aufgrund des besseren Torverhältnisses an Mahner vorbeigezogen werden.
Ein schweres Spiel steht dem TSV Münchehof bevor. Es geht zum Drittplatzierten TSV Immenrode, der mit Siegen in seinen beiden Nachholspielen bis auf einen Punkt an den Platz an der Sonne heranrücken könnte. Allerdings: „wir haben gehört, dass das Spiel wohl ausfallen soll“, sagte TSV-Coach Timm Ahfeldt gestern Mittag. Sollte es wider Erwarten doch stattfinden, steht ihm der volle Kader zur Verfügung. Entsprechend optimistisch ist Ahfeldt und hofft auf einen guten Start in den zweiten Teil der Saison.
In der 1. Nordharzklasse empfängt der MTV Bornhausen die SG Neiletal II zu einem kleinen Lokalderby. Diese beiden Teams stehen in der Tabelle unmittelbar nebeneinander. Die Heimelf hat, bei allerdings zwei mehr absolvierten Spielen, drei Zähler mehr gesammelt. Allerdings ist die Partie gefährdet. „Die Chancen stehen fünfzig zu fünfzig. Es ist schon sehr nass bei uns“, erklärt Bornhausens Trainer Riadh Mekadmi. Am heutigen Sonnabend soll noch eine Platzbegehung stattfinden und dann entschieden werden.
Sollte die Begegnung angehen, hätte Mekadmi einen guten Kader an Bord. Mit diesem möchte er die zweite Hälfte der Hinrunde vergessen machen. Nach sehr gutem Start schrumpfte die Mannschaft immer mehr zusammen, teilweise wurde mit mehreren Ü40- und keinem oder nur einem Ersatzspielern angetreten. Doch jetzt soll es wieder aufwärtsgehen, ist Mekadmi hoffnungsfroh.