Saisonstart für die Harzer Falken

Schon in der Vorbereitung trafen die Harzer Falken auf die Hannover Scorpions. Heute geht es in der Liga gegen eben diesen Gegner los. (Foto: Nordstadtlicht.com)

Eishockey: Braunlager starten in die wohl schwerste Saison seit ihrem Bestehen

Am heutigen Freitag um 20 Uhr ist es soweit und die Saison startet auch für die Harzer Falken im Eisstadion am Wurmberg. Erster Gegner sind die Hannover Scorpions. Doch die Vorfreude, die durch einige Nachrichten im Sommer noch geschürt wurde und eine leichte Euphorie im Harz aufkommen ließ, sollte in den neun Vorbereitungsspielen aus vielerlei Gründen einen Dämpfer erhalten.
Begann es noch recht launig im ersten Test gegen das DEL2-Team der Kassel Huskies, bei dem sich die neuformierte und junge Falken-Mannschaft ordentlich schlug, wurden die Bedenken von Spiel zu Spiel größer. Denn wie schon in der vergangenen Saison musste man bei einer Tordifferenz von 10:49 resümieren, dass die Ladehemmungen vor dem gegnerischen Tor weiterhin nicht abgestellt werden konnten. Einzig Richard Zerbst, der mit fünf Toren für die Hälfte der geschossenen Tore verantwortlich zeichnete, bestätigte die Vorschusslorbeeren seines Trainers Norbert Pascha, der den jungen Stürmer aus Schönheide in den Harz lotste und damit den richtige Riecher bewies. Doch diejenigen, die in erster Linie für Tore sorgen sollten, blieben den Beweis ihrer Torjägerqualitäten schuldig. Sammy Banga, mit großen Hoffnungen ob der starken Statistiken aus Kanada eingeflogen, musste bereits vor Abschluss der Vorrunde die Heimreise antreten. Und auch Nick Pitsikoulis, der sich nach eigenen Angaben „in der Form seines Lebens“ befindet, konnte bei weitem nicht an seine glorreichen Zeiten anknüpfen, in denen er die Harzer Fans mit Toren am Fließband begeisterte. Blieb Pitsikoulis weiter auf dem Prüfstand, hatte man in Testspieler Daylan Lapanovich zwar einen guten Verteidiger in den Spielen gegen die Hannover Indians im Team, doch sah man in ihm nicht den Spieler, der vollends in das gesuchte Profil passte. Und Vladimir Skoda konnte zwar in den beiden Spielen gegen die Crocodiles aus Hamburg durchaus sehr gute Akzente setzen, letztendlich konnte man sich aber nicht auf einen angemessenen Vertrag einigen.

Was nun das Projekt der Harzer Falken ist, lesen Sie in der gedruckten Ausgabe des „Beobachters“ vom 29. September 2017.