Sechs erste Plätze für die Seesener Bogenschützen

Die Bogenschützen des SV Union waren in Braunschweig-Watenbüttel sehr erfolgreich. bo

Sehr erfolgreicher Wettbewerb in Braunschweig-Watenbüttel

Seesen. Von acht nach Watenbüttel gereisten Union-Bogenschützen konnten sechs erste Plätze belegt werden, nebst Platz fünf von 17 in der Mannschaftwertung. Trainer Jürgen Salewski musste lange in der Vereinshistorie blättern um eine vergleichbare Pokalausbeute zu finden. Bei der Anfahrt sahen die Wetterverhältnisse zunächst alles andere als rosig aus. Pünktlich zum Einschießen um 14 Uhr legten sich jedoch die Regenschauer und stattdessen hab es Sonnenschein, allerdings mit starken Windböen.
Kevin Rudolph, der erst seit zwei Wochen mit einem Compoundbogen schießt, legte auf der 30-Meter-Distanz 699 von möglichen 720 Ring vor. Eine beachtliche Leistung, an die niemand der Konkurrenten herankam. Sarah Brenning ließ in ihrer Wertungsgruppe (Jugend weiblich) nichts anbrennen. Mit 577 Ring und fast 50 Ring Vorsprung erreichte sie ein Topergebnis. Vater Ralf hatte mit dem starken Teilnehmerfeld der Altersklasse zu kämpfen. Zudem machte dem „Linksschützen“ die Sonne arg zu schaffen. Platz 19 mit 598 Ring ist unter genannten Bedingung aber nicht schlecht.
Vanessa Martin, endlich wieder mit funktionierendem Bogen konnte nach ihrem Wettkampf und Platz eins mit 587 Ring wieder lächeln. Bei Bruder Niklas, der eigentlich zum Compoundbogen gewechselt hat, bei diesem Turnier aber noch mal mit dem Recurvebogen schoss, lief es nicht ganz so toll. Am Ende sprang Platz fünf mit 411 Ring heraus. Trainer Christian Rudolph schoss mit seinem Blankbogen ohne Visier satte 591 Ring, das waren rund 70 Ring mehr als der Zweitplatzierte. Ebenso gut lief es für Familie Zimmer. Ludwig hat in der starken Altersklasse mit 661 Ring knapp gewonnen. Ehefrau Bärbel hat in der weiblichen Altersklasse alle Schützinnen hinter sich gelassen und gewann diesmal souverän mit 629 Ring.
Trainer Salewski und Abteilungsleiter Zimmer sind sich einig: Mit einem Körbchen voller Pokale nach Hause zu fahren, muss ein Garant für gute Trainingsbedingung und Harmonie in der Abteilung sein. bo