Seesener Damen überrennen Finalgegner

Regionspokal: Die HSG Schladen-Hornburg hat gegen den MTV nicht den Hauch einer Chance und unterliegt 3:33

Kaum zu glauben, aber wahr: Die Handballdamen des MTV Seesen sicherten sich am Sonntagnachmittag den Regionspokal bei der HSG Schladen Hornburg mit einem überdeutlichen 33:3.
Nach den spannenden Punktspielen in der Regionsoberliga, die in letzter Zeit meist nur mit einem Tor Vorsprung in den letzten Sekunden entschieden wurden oder mit einem Unentschieden endeten, war dieses eindeutige Spiel ein großer Genuss für die Seesener Damen. Der Spaß der Mannschaft war nicht zu übersehen und wurde von der großen Anzahl mitgereister Fans, die die der Gastgeber fast übertraf, unterstützt. Auch der Kader mit insgesamt 13 Spielerinnen, wobei drei von den zweiten Damen aushalfen, sorgte für eine positive Stimmung im Team und weckte Vorfreude und Siegeswillen auf das bevorstehende Spiel.
Für die Tickets ins Endspiel mussten beide Finalisten allerdings nicht hart kämpfen. Sowohl Schladen-Hornburg als auch den Seesenerinnen reichte dafür lediglich ein Sieg in den vorherigen Runden, da sich die anderen Mannschaften zurückzogen. Demzufolge war ein großer Leistungsunterschied der Kontrahenten nicht zu übersehen. Am Seesener Sieg war nicht eine Sekunde zu zweifeln. Sie bewiesen, dass sie in der Liga eine Klasse höher angesiedelt sind als die SG. Es wurde kontinuierlich schnell gespielt und die Bälle bei fast jeder Möglichkeit sicher im gegnerischen Tor platziert. Auch die Siebenmeterausbeute, die sonst zu den großen Problemen des Teams gehört, betrug 100 Prozent.
Besonders die beiden Außenpositionen wussten zu glänzen. Gesa Klöppner und Karoline Schilling warfen als Torjägerinnen des Tages jeweils acht Tore und damit knapp die Hälfte der von Seesen erzielten Tore. Auch die Torhüterinnen, Janet Goff und Sandra Kiehne präsentierten sich von ihrer Schokoladenseite. Beide parierten, neben mehreren unzähligen Würfen, gleich zwei Siebenmeter und ließen in der gesamten Spielzeit nur drei Treffer zu.
Obwohl die SG schon zur Halbzeit bei einem Stand von 2:18 mit 16 Toren zurücklag, gab sie bemerkenswerterweise nie auf und kämpfte bis zum Schluss. Die Seesener Damen gehen nun in die wohlverdiente zweiwöchige Pause und greifen am Sonntag, 7.April, zu Hause gegen die HF Helmstedt-Büddenstedt wieder ins Geschehen ein.

MTV Seesen: Janet Goff (Tor), Sandra Kiehne (Tor), Imke Fleischmann (5), Henrike Schilling (3), Mareike Kolle, Fenja Oelhoff, Gesa Klöppner (8), Karoline Schilling (8), Paulina Renneberg (1), Fabienne Engel (2), Sandra König (4), Sandra Nitsche und Sandra Waligorski (1).