SG Ildehausen / Kirchberg überrascht imPokal

Jihad Badawi, Florian Berger und Ali Badawi treffen beim 3:2-Heimsieg gegen den TSKVGoslar

Durch einen hochverdienten 3:2 (2:1) Heimsieg am Donnerstagabend gegen den Tabellenführer der Nordharzliga, den TSKV Goslar, gelang der SG Ildehausen/Kirchberg im Nordharzpokal der Sprung unter die letzten vier Mannschaften. Die Platzherren waren gegenüber dem letzten Sonntag im Spiel gegen Heerte nicht wiederzuerkennen, sprühten nur so von Einsatz, und hätten bei besserer Chancenauswertung noch höher gewinnen müssen. Dabei begann die Partie alles andere als verheißungsvoll für die SG. Bereits der erste Angriff brachte dem TSKV nach genau 30 Sekunden die 0:1-Führung. Gut, dass die Gäste ihre Anfangsüberlegenheit nicht zum Ergebnisausbau ausgenutzt hatten.
Als dann aber in der 24. Minute Jihad Badawi nach glänzender Vorarbeit seines Bruders Ali den verdienten 1:1-Ausgleich erzielte, kam der Gast doch einige Male ins schwimmen.
Die Platzherren bestimmten die Partie mit weiteren Möglichkeiten. Florian Berger konnte ganau in der 45. Minute nach einem Konter zur 2:1-Führung einnetzen.
Im zweiten Spielabschnitt blieb die Überlegenheit der Platzherren konstant. Bei nur gelegentlichen Angriffen der Gäste nutzten die Platzherren aber weiterhin ihre guten Chancen nicht. Ali Badawi gelang es in der 60. Minute, das 3:1 zu erzielen.
In der 70. Minute drohte die Partie nocheinmal zu kippen. Ein direkter Freistoß für den TSKV führte zum 3:2. So wurde die Partie in der Schluss­viertelstunde noch einmal ganz spannend. Die Goslarer drängten auf den Ausgleich, die Platzherren hatten bei ihren Kontern noch mindestens drei Hundertprozentige die Partie rechtzeitig zu entscheiden. So blieb es am Ende doch beim 3:2 für die Platzherren, die somit genau wie der FCRhüden das Halbfinale im Nordharzliga-Pokal erreicht haben.

SGIldehausen-Kirchberg: Christopher Anschütz, Florian Berger, Roland Meyer, Moritz Renneberg, Andreas Iwanenko, Andre Krzyminski, Jihad Badawi, Ali Badawi, Pierre Pavlidis , Marcel Falk und Pierre Pavlidis. Eingewechselt wurden Moritz Lüders und Felix Kappei