SG liegt bei der Fairness wieder vorne

Ildehausen/Kirchberg bisher aber nicht mit einem Spitzenrang

Zum inzwischen 25. Mal wird in dieser Fußballsaison der VGH-Fairness-Cup ausgetragen. Zur Halbzeit liegt unter den 1.005 bewerteten Teams von der Kreisliga bis zur 1. Bundesliga die U23 des SC Spelle-Venhaus aus der Bezirksliga Weser-Ems ganz vorne. Die 15 gelben Karten in 18 Saisonspielen bedeuten einen Wert von 0,83 Punkten. Härteste Konkurrenten sind derzeit der TSV Appensen (0,88 Punkte, Kreisliga Stade) und der SV Eintracht Afferde (0,92 Punkte, Hameln-Pyrmont). „Titelverteidiger“ TSG Seckenhasen-Fahrenhorst liegt aktuell mit einem Quotienten von 1,05 auf Rang neun.
Auch ganz vorne dabei war in den vergangenen Jahren immer die SG Ildehausen/Kirchberg. Sie konnte zuletzt sogar zweimal Preise der VGH-Regionaldirektion gewinnen. Diesmal ist sie ein wenig abgerutscht, aber mit Platz 105 zur Halbzeit immer noch das fairste Team aus dem Verbreitungsgebiet. Diesmal jedoch dicht gefolgt vom FC Rot-Weiß Rhüden, der nur 46 Ränge dahinter liegt.
Auf der anderen Seite der Skala ist der FC Ambergau/Volkersheim zu finden. Mit seinem Wert von 4,35 konnte er lediglich 30 andere Teams hinter sich lassen. Ganz am Ende liegt der FC Stadtoldendorf aus derselben Liga. Bei einem Wert von 6,67 sollte sich der ein oder andere vielleicht einmal Gedanken machen. Unter anderem stehen drei Sportgerichtsurteile zu Buche. Kaum besser ist Inter Burgdorf aus der Kreisliga Hannover-Land 2. Mit 14 Platzverweisen (8x gelb-rot, 6x rot), haben sie in dieser Kategorie den traurigen Rekord inne.
Der Quotient ergibt sich folgendermaßen: Für eine gelbe Karte gibt es jeweils einen Punkt, für eine gelb-rote drei Punkte und für eine rote Karte fünf Punkte. Ein Sportgerichtsurteil oder ein Nichtantritt wird mit zehn Punkten bestraft. Alle Punkte werden zusammengerechnet und durch die Anzahl der absolvierten Spiele geteilt.