Startet der SV E/B den Schlussspurt?

SG-Kapitän Timo Rewitz gewann mit seinen Neiletalern die Hinrundenpartie gegen den SV Engelade/Bilderlahe mit 4:1.

Nordharzliga: Spitzenreiter Neiletal ist in Bilderlahe zu Gast

Während der FC Rhüden an diesem Wochenende spielfrei ist, sind die drei weiteren Seesener Fußball-Nordharzligisten sowie die SG Neiletal wieder gefordert. Die Begegnungen starten allesamt am morgigen 1. Mai um 15 Uhr.

Nach dem wichtigen Sieg am Dienstag hat der SV Engelade/ Bilderlahe nun Spitzenreiter SG Neiletal zu Gast in Bilderlahe. Die SG-Spieler um Kapitän Timo Rewitz haben gegen alle Mannschaften aus dem oberen Tabellenbereich bereits gespielt. Nun ist das Trainerduo Kühner/Gähle gefragt, keine Leichtsinnigkeit auftreten zu lassen: „Da sind wir Favorit und das sind bekanntlich die schwersten Partien.“ Spielertrainer Michael Rottler, der in Normalform immer noch zu den besten Akteuren der Liga zählt, und Charfeddine Mekadmi an der Seitenlinie haben seit Wochen mit enormem Personalproblemen zu kämpfen und deshalb schon Chris Scholz reaktiviert, der das Mittelfeld ordnet. Auf ihrem engen Platz in  Bilderlahe werden die Hausherren mit neuem Selbstvertrauen um jeden Meter fighten, um weiter zu punkten. Bei den Neiletalern wiegt der Ausfall von Torjäger Kubitschke schwer, so dass die Verantwortlichen in Sachen Taktik und Ausrichtung wieder in die Trickkiste greifen müssen.
Die 1. Herrenmannschaft der SG Ildehausen/Kirchberg trifft morgen bereits das dritte Mal in dieser Serie auf die TSG Jerstedt. Im Punktspiel in Ildehausen gewann die Elf mit 6:2 und auch im Pokal, ebenfalls in Ildehausen, hieß es am Ende 3:1. Jetzt findet das Rückspiel beim Tabellenletzten der Nordharzliga in Jerstedt statt. Auch wenn es auf dem Papier nach einer vermeintlich leichten Aufgabe aussieht – die TSG hofft weiterhin auf den Klassenerhalt. Nur vier Punkte sind es, bei drei gespielten Begegnungen weniger, bis zum rettenden Ufer. Und gerade gegen Gegner aus dem unteren Tabellendrittel tut sich die SG teilweise schwer. In diesem Jahr gab es bisher drei Siege und drei Punkteteilungen. Letzteres wäre zu wenig, möchte man weiter um den Aufstieg mitspielen.
Auch der TSV Münchehof muss gegen eine Mannschaft von unten antreten, es geht zum SV Emekspor Langelsheim. Der Gastgeber hat den Ligaverbleib noch nicht gesichert. Still und leise hat sich dagegen der TSV nach oben gearbeitet und steht nun schon auf Rang fünf, mit den wenigsten absolvierten Partien aller Staffelkollegen. Von den sechs Begegnungen in diesem Jahr konnte die Ahfeldt-Elf fünf für sich entscheiden, unter anderem gegen Tabellenführer Neiletal und den wiedererstarkten SC Gitter II. Bei einer konzentrierten Leistung sollte Münchehof also drei weitere Zähler auf sein Konto verbuchen können.