SV Neuwallmoden hat die Spielpause bitter nötig

Der SVNeuwallmoden unterlag dem BVGermania Wolfenbüttel mit 0:3, bleibt aber Tabellenführer. (Foto: Heinzel)

Bezirksliga Braunschweig:Zwei Wochen lang kann sich die Ludwig-Elf nun regenerieren

Mit 0:3 verlor der SVNeuwallmoden sein Heimspiel gegen den BVGermania Wolfenbüttel. Schon vor dem Spiel gaben sich für Trainer Daniel Ludwig die Hiobsbotschaften die Klinke in die Hand. Denn zu den bekannten Ausfällen von sechs Stammspielern, darunter die komplette SVN-Offensive, gesellten sich noch kurzfristig Christian Klöppner, Ozan Kapici sowie Kapitän Pages. Diese Lücken mussten teilweise durch Spieler ersetzt werden, die zuvor bereits in der Reserve des SVN bei deren Spiel gegen den SV Engelade / Bilderlahe gespielt hatten. Somit war jedem neutralen Betrachter eigentlich klar, dass kaum mit einem neuerlichen Husarenritt der Neuwallmodener zu rechnen ist. Die Befürchtungen, dass der SV eine hohe Niederlage gegen die spielstarken Lessingstädter einstecken muss, bewahrheiteten sich zum Glück nicht.
Angesichts der großen Personalnot kann der SV Neuwallmoden mit der 0:3-Niederlage leben und aufgrund der Spielzahl vorerst weiter von der Tabellenspitze grüßen. Eine Niederlage, die auch ohne Zweifel absolut in Ordnung geht. Zwar präsentierten sich die hochgelobten Gäste nicht als Übermannschaft, spielten jedoch ruhig und abgeklärt ihren Stiefel runter und machte zu den richtigen Zeitpunkten die Tore. Das überfällige 0:1 musste allerdings aus einem Standard fallen. Sascha Lachnit ging etwas zu ungestüm im Sechzehner zu Werke und der Germane Wolter ließ in der 41. Minute mit einem sicher verwandelten Elfmeter Keeper Maik Tscherner keine Chance. Dieser hatte zuvor schon das ein oder andere Mal stark pariert und seine Elf vor früheren Rückständen bewahrt.
Nach der Pause kam die BVG hervorragend aus den Startlöchern und schraubte das Ergebnis mit 0:3 in die Höhe. In der 52. Minute war Jonas Becker und in der 56. Minute Spielmacher Birkan zur Stelle und konnten einfache Fehler der SVN-Defensive nutzen. Dieses Resultat sollte gleichzeitig den Endstand darstellen, denn viel mehr passierte nicht. Germania verwaltete bei tropischen Temperaturen geschickt und ließ, bis auf ein paar Verlegenheitsschüsse der Heimelf, keine erwähnenswerten Chancen zu. Der Ball lief bei den Wolfenbüttlern ansehnlich und auch die Bewegung ohne das Spielobjekt stimmte. Einen Vorwurf konnte man den Akteuren von der Neile nicht machen. Die Spieler versuchten ihr Bestes, aber je länger die Partie dauerte, umso mehr wurde das Fehlen der abwesenden Spieler deutlich. Nach vorne wurde keine Durchschlagskraft entwickelt und die entstehenden Lücken werden in dieser Liga konsequent bestraft.
Nun heißt es allerdings für die blau- gelben Mannen, Regeneration zu betreiben und Verletzungen auszukurieren. Dem kräftezehrenden Auftaktprogramm stehen jetzt zwei spielfreie Wochen gegenüber, sodass sich bei der nächsten Partie gegen SV Fortuna Lebenstedt am 29. September sicherlich eine andere Neuwallmoden-Mannschaft präsentieren wird.

SVNeuwallmoden: Maik Tscherner, Waldemar Garbus, Henrik Hoffmeister, Patrick Borchers, Tim Holzhausen, Sascha Lachnit (Sebastian Theuer), Marc Herbrügger, Dirk Schneider, Timo Bull (Andreas Blanke/ Simon Schössler), Sören Kassebaum und Rene Kleinwechter.