SV Union Seesen steht am Scheideweg

Die Unioner stehen im Jahr 2011 noch ohne Punktgewin da. Das muss sich schnellstens ändern, will das Team um Kapitän Lars Nitsche (im Bild) die Klasse halten. (Foto: Kiehne)

Kreisliga Goslar: Lewald-Schützlinge treffen heute auf die Rammelsberger Reserve

Am heutigen Donnerstag um 18.30 Uhr wird eine der ausgefallenen Kreisliga-Begegnungen des SV Union Seesen gegen die Reserve des SV Rammelsberg ausgetragen. Nach der desolaten Leistung gegen Harlingerode darf man gespannt sein, ob sich in der Woche bei Union die personelle Situation bessern wird und insgesamt mit einer Leistungssteigerung in Rammelsberg gerechnet werden kann.

Seesen (pe). Nach dem Torverhältnis zu urteilen, besitzen die Rammelsberger in der Abwehr offensichtlich die gleichen Probleme, wie sie auch Union hat. Im Schnitt kassierte Union pro Begegnung drei Gegentore. Das ist aber nicht allein ein Problem der Abwehr, sondern kennzeichnet das schlechte Defensivverhalten der gesamten Mannschaft. Hätte nicht Torwart Miguel Lopez in den bisherigen Spielen eine Fülle von Glanzparaden gezeigt, dann wäre das Ergebnis noch eklatanter ausgefallen. Dieses Manko muss man abstellen. Trainer Thomas Lewald fordert zu Recht von seinem Team, sich zunächst auf das Verhindern von Gegentoren zu konzentrieren. Leider macht es Union den Gegnern leicht, da diese in der Regel nur auf Fehler warten müssen. In Rückstand liegend, wird es um so schwerer, eine Partie noch zu drehen. Auch diese Tugend ist leider bei Union nicht mehr vorhanden. Die in Harlingerode abgegebenen Punkte muss Union nun beim SV Rammelsberg II einfahren. Die Seesener sind inzwischen auf einen Abstiegsplatz abgerutscht und sollten zumindest in kämpferischer Hinsicht alles geben. Die Mannschaft um Kapitän Lars Nitsche muss sich langsam klar machen, dass man mit dieser Leistung absteigt. Da gibt es auch nichts mehr, was man schön reden kann.