TSV Helmstedt holt zum zweiten Mal den Titel

Bosporus Peine (blau) setze sich mit einem 1:0 gegen Reislingen durch.

Ü32-Altherrenmeisterschaft sind entschieden

Der TSV Helmstedt ist neuer niedersächsischer Altherrenmeister Ü32. Im Barsinghäuser Endrundenturnier setzten sich die Blau-Weißen am Samstag im August-Wenzel-Stadion unter 16 Teams durch. Im Finale bezwang Helmstedt den VfL Oythe mit 4:3 nach Elfmeterschießen. In der regulären Spielzeit über 2 x 12 Minuten hatten sich beide Teams 0:0 getrennt. Den Treffer zum 4:3 erzielte der 56-jährige Rüdiger Heckeroth, anschließend parierte TSV-Keeper Andreas Zimmermann gegen Ingo Knierim.
Neben dem großen Niedersachsenross durfte sich der neue Titelträger über eine Prämie von 750 Euro, 100 Liter Freibier, gestiftet vom Wettbewerbspartner Krombacher sowie einem Gutschein über eine Sportausrüstung freuen, die ebenfalls von der Premium-Brauerei aus dem Siegerland zur Verfügung gestellt wurde.
Darüber hinaus qualifizierte sich der TSV Helmstedt, der den Titel in dieser Altersklasse bereits im Jahr 2005 gewonnen hatte, für den bundesweiten Entscheid, der 2014 in Großaspach ausgetragen wird. In dem württembergischen Ort lebt eine der populärsten deutschen Schlagersängerinnen, so dass Altherrenspielleiter Friedel Gehrke beim Siegerbankett in der Karl-Laue-Halle sagte: „Der VfL Oythe darf ebenfalls zu Andrea Berg fahren.“ Denn auch der Vizemeister der niedersächsischen Titelkämpfe ist für den nationalen Entscheid qualifiziert.
Mit der SG Wehden/Debstedt, Borsporus Peine, dem Vastorfer SK sowie dem VfL Wathlingen nahmen an der 16. (offiziellen) Auflage gleich vier Debütanten teil. Die Titelkämpfe in dieser Altersklasse wurden erstmals 1988 unter dem Namen „Altherren- Supercup Niedersachsen“ ausgespielt. Seit 1998 ist der von Friedel Gehrke gegründete und bis heute organisierte Wettbewerb eine offizielle Meisterschaft des NFV.
Während Wehden/Debstedt und der VfL Wathlingen, der von 150 Fans begleitet wurde, nicht über die Vorrunde hinauskamen, zogen der Vastorfer SK und Bosporus Peine bei ihrer Barsinghäuser Premiere sogar ins Halbfinale ein. Der SV Borsporus belegte zunächst in der Gruppe D Platz zwei und schaltete dann im Viertelfinale den SV Reislingen/Neuhaus aus (1:0). Der Sport Klub aus Vastorf, einer 160-Seelen-Gemeinde im Landkreis Lüneburg, sorgte in einem der spektakulärsten Spiele der diesjährigen Meisterschaft dafür, dass der „Fluch des Titelverteidigers“ bestehen bleibt. Denn ähnlich wie in der Champions League konnte seit Wettbewerbsgründung im Jahr 1988 noch nie eine Mannschaft ihren Vorjahreserfolg wiederholen. Diesmal war es Germania Grasdorf, Champion der Jahre 2010 und 2012, der im Viertelfinale die Segel streichen musste.