Volle Konzentration auf Auswärtsaufgabe in Hamburg

Erinnerungen an die vergangene Saison: Nach einem Defekt an der Eismaschine mussten die Wölfe beim ersten Versuch noch unverrichteter Dinge wieder aus Hamburg abreisen. (Foto: bo)

Harzer Wölfe wollen heute um 19.30 Uhr gewinnen

Braunlage (bo). Volle Konzentration auf die Auswärtsaufgabe: Nur einmal sind die Harzer Wölfe an diesem Wochenende gefordert. Am Freitag, 22. Oktober, ab 19.30 Uhr muss der Braunlager Eishockey-Oberligist beim Hamburger SV antreten. Mit einem Sieg wollen die Harzer nach dem ersten Auswärtserfolg in Salzgitter ihren guten Saisonstart bestätigen und sich von Beginn an im Vorderfeld der Oberliga festsetzen.
Spielertrainer Marc Garthe wird beim Gastspiel in Stellingen allerdings zu Umstellungen gezwungen sein. Sowohl Erik Pipp als auch Christian Schock müssen Spieldauerstrafen aus dem Salzgitter-Spiel absitzen und werden daher fehlen. Die bisherige erste Reihe ist somit komplett gesprengt. Doch auch ohne die beiden Stürmer sollten die Wölfe genügend Potenzial im Kader haben, um beim HSV drei Punkte einfahren zu können.
Die Hamburger starteten mit einer deutlichen Niederlage gegen die Hannover Braves in die Oberliga, fanden in der vergangenen Woche mit einem klaren 11:2-Kantersieg gegen Salzgitter aber umgehend zurück in die Erfolgsspur. Das Team von Trainer Gerrit Grünberg besteht zu Großteilen aus Spielern aus der starken eigenen Nachwuchsarbeit. Mit Benjamin Popitz, John Darren Laudan oder dem erfahrenen Steffan Tillert stehen zudem einige gefährliche Angreifer im Kader. Seit kurzem kann die Mannschaft zudem auf die Dienste von Domenic Bartels zurückgreifen. Der talentierte 20-Jährige ist dritter Torwart des DEL-Nachbarn Hamburg Freezers und wurde für den HSV mit einer Förderlizenz ausgestattet. Verzichten müssen die Hamburger allerdings auf ihren Abwehrchef Marcel Schlode, der noch längere Zeit verletzungsbedingt ausfällt.
In der vergangenen Saison siegten die Harzer bei ihrem Gastspiel in der umgebauten Radrennbahn in Stellingen souverän mit 6:1. Dennoch dürfte die Begegnung vielen länger in Erinnerung geblieben sein, konnte sie doch erst im zweiten Versuch gespielt werden. Bei ihrem ersten Besuch in Hamburg mussten die Wölfe unverrichteter Dinge wieder abreisen. Ein Defekt an der Eismaschine konnte trotz intensiver Bemühungen nicht rechtzeitig behoben und somit das Eis nicht aufbereitet werden. Auf ein ähnliches Ereignis wollen sowohl die Braunlager als auch die Hamburger in dieser Spielzeit natürlich gerne verzichten.