Raser am Ortseingang beschäftigen die Störyer

Daniela Richter wohnt am Ortseingang von Störy. Die Anwohnerin beobachtet viele Autos, die mit hohem Tempo in das Dorf fahren. Eine dauerhafte Lösung für das Problem ist bislang aber nicht in Sicht. (Foto: Vollmer)

Beim Einwohnergespräch wird auch noch einmal auf den Ambergautag 2014 zurückgeblickt

Daniela Richter wohnt mit ihrer Familie gerne in Störy. Auf die brenzligen Szenen vor ihrem Haus kann die Frau allerdings verzichten.

„Die Autos fahren mit hohem Tempo in den Ort. Das geht den ganzen Tag so. Alle Versuche, die Situation dauerhaft zu entschärfen, sind bisher im Sande verlaufen“, berichtet die Anwohnerin. Noch gut kann sie sich an einen Unfall erinnern, der sich vor einigen Jahren nahe ihrer Haustür abgespielt hat. Damals wurde ein Mädchen angefahren. Sie kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Auch Ortsvorsteherin Sabine Grobe hat schon mehrfach bei den zuständigen Stellen auf das Thema aufmerksam gemacht.
Die Situation am Ortsrand sorgte auch beim mittlerweile 25. Einwohnergespräch, zu dem Sabine Grobe in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen hatte, für reichlich Gesprächsstoff. „Eine Patentlösung gibt es nicht. Ich werde aber noch einmal beantragen, dass dort die Geschwindigkeitsmesstafel aufgestellt wird“, erläutert die Ortsvorsteherin. Das wird vielleicht auch Daniela Richter ein wenig beruhigen, selbst wenn das Problem damit nicht vom Tisch ist. „Vor allem leben die Kinder dort sehr gefährlich. Sie müssen auf ihrem Weg zum Bus schließlich auf den Bürgersteig gelangen, der auf der anderen Straßenseite liegt“, berichtet die Anwohnerin.
Bei der Bürgerinformation ließ Sabine Grobe noch einmal den Ambergautag 2014 Revue passieren. „In die Vorbereitungen wurde viel Arbeit und Zeit investiert. Der Überschuss kann sich trotz des schlechten Wetters aber sehen lassen“, erläutert die Ortsvorsteherin. Die Verantwortlichen überlegen nun, wer von dem Erlös profitiert. Mit auf der Liste steht ganz sicher schon mal das Deutsche Rote Kreuz, das an dem Tag sogar zwei Verletzte versorgen musste. Ebenso ging es an dem Abend um die Gestaltung des Platzes rund um den Gedenkstein, der aus Anlass des Ortsjubiläums aufgestellt wurde. Cheforganisator Dieter Rüdiger präsentierte den Besuchern des Einwohnergesprächs eine Dokumentation über den Tag, der sicherlich einen besonderen Platz in der Chronik der Ortschaft erhält.
Die Stühle im Dorfgemeinschaftshaus haben schon einmal bessere Zeiten erlebt. „Nach 40 Jahren sind sie verschlissen“, erläuterte Sabine Grobe. Dabei geht es insgesamt um 35 Stühle. Eine Fachfirma war bereits vor Ort, um sie näher zu untersuchen. Die Holzkonstruktion wäre noch so gut, so dass ein neuer Bezug durchaus als Alternative in Frage kommt. Bei der Erneuerung der 35 Stühle geht es um einen Betrag in Höhe von rund 4000 Euro. Die Ortsvorsteherin will versuchen, ob sich noch andere Gruppen aus dem Ort an den nicht unerheblichen Kosten beteiligen. „Mit Ortschaftsmitteln von 800 Euro können wir das Vorhaben allein nicht stemmen“, so Grobe.
Die Ortsvorsteherin berichtete, dass für die gefällten Rotdornbäume am Spielplatz eine Ersatzbepflanzung vorgenommen werden soll. Die Störyer können Wünsche zu der Art äußern. Sabine Grobe bedankte sich bei Dieter Rüdiger und Doris Bohnenpoll für die Pflege der Beete. Die Treppenterrier veranstalten am 26. April in Störy ihr traditionelles Boßelturnier.