Tränen beim Dorffest in Störy

Überraschungsgast „Frau Schmitt“ erzählte lustige Geschichten aus dem Leben.

Überraschungsgast sorgt für Lachsalven / 200 Euro für die Vereine vom Erlös des Ambergautages

Bei herrlichem Sommerwetter feierten die Einwohner von Störy am vergangenen Sonnabend mit vielen Gästen ihr diesjähriges Dorfgemeinschaftsfest. Der Arbeitskreis Dorffest hatte wie so immer alles sehr gut vorbereitet. Mit Kaffee und Kuchen machte man es sich im schattigen Zeltbau vor dem Dorfgemeinschaftshaus gemütlich, aber auch Gegrilltes und reichlich Getränke waren im Angebot. Die Sänger aus Hary und Störy unterhielten mit einigen schwungvollen Liedern. Anschließend kamen die Kleinen rund um den St. Adriansplatz auf ihre Kosten. Cindy Ahrenhold hatte mit ihren Helfern ein buntes Programm zusammengestellt. „Ich glaube, wir hatten noch nie so viele Kinder in Störy“ bemerkte einer der Besucher, denn in Störy wächst, entgegen dem allgemeinen Trend, die Einwohnerzahl.

Um 19 Uhr startete dann das Abendprogramm mit dem bekannten DJ 17deluxe. In ihrer Begrüßungsrede bedankte sich die Ortsvorsteherin Sabine Grobe zunächst bei ihrem Organisationsteam und kam dann auf den Ambergautag aus dem Vorjahr zu sprechen. Der Überschuss des Ambergautages soll dem ganzen Dorf zugutekommen und den Vereinen, die diesen Tag tatkräftig unterstützt haben. Und so überreichte Grobe dem DRK-Ortsverein Störy, den Treppenterriern und der Jugendfeuerwehr HSB einen Scheck in Höhe von jeweils 200 Euro. Einen weiteren Scheck übergab sie an Nicole Philipps für die Nikolausfeier der vielen Kinder. Der weitere Überschuss des Ambergautages wird verwendet, um im Dorfgemeinschaftshaus die Stühle zu ersetzen. Diese sind inzwischen in die Jahre gekommen und die Ortsvorsteherin freut sich, dass sie nun dreißig neue Stühle kaufen kann.
Nachdem die Tanzfläche ordentlich genutzt wurde und die Stimmung nicht besser sein konnte, gab es dann Tränen. Der angekündigte Überraschungsgast – Frau Schmitt - erzählte den Störyern Geschichten aus ihrem Leben, ständig unterbrochen von Lachsalven, bei denen vielen die Tränen kamen. Einige Besucher wurden mit in ihre Geschichten eingebunden und sorgten natürlich für besondere Erheiterung. Anschließend feierte man bei heißer Musik und ebensolchen Temperaturen bis weit in den Morgen. Und da bei fast tropischen Temperaturen viel getrunken werden soll, fügte das Organisationsteam zwei Zeiträume ein, die sogenannte „Happy Hour“, das heißt zwei Getränke erhalten, nur eins bezahlen.