Dieser Fund war dem Jäger nicht geheuer

In einem Waldstück nahe dem Jägerhaus wurde Dienstagmorgen eine intakte Brandbombe vom Kampfmittelbeseitigungsdienst sichergestellt. Der Jagdpächter hatte das Relikt aus vergangenen Tagen am Wochenende entdeckt. (Foto: Vollmer)

Kampfmittelbeseitigungsdienst hat Brandbombe im Hainberg nahe Volkersheim sichergestellt

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat Dienstagmorgen in einem Waldstück nahe der Ortschaft Volkersheim eine etwa 60 Zentimeter lange Brandbombe sichergestellt.

Der für das Gebiet zuständige Jagdpächter Hans-Georg Hartung hatte den Blindgänger am Wochenende entdeckt. „Ich habe etwa ein Kilometer vom Jägerhaus entfernt mit meinem Hannoverschen Schweißhund geübt“, berichtet der Jäger. Dabei sei ihm etwa 50 Meter von einem Weg entfernt der längliche Gegenstand, der in einer Moosschicht steckte, aufgefallen. „Beim näheren Hinsehen konnte ich aber nicht auf Anhieb erkennen, dass es sich um eine Bombe handelt“, erläutert der Mann aus Lamspringe.
Ein wenig skeptisch machte ihn aber der Aufdruck von mehreren Ziffern am Kopf des Fundstücks, wie er ihn von Patronenhülsen kennt. Aus seiner Sicht hätte auch alles einen harmlosen Hintergrund haben können. „Vielleicht steckte da ja auch ein Überbleibsel vom Wegebau aus den 1970er-Jahren? Es sah aus wie ein Betonmantel“, sagte der 48-Jährige. Aber irgendwie kam ihm der Fund, der ihn auch in seiner Form misstrauisch machte, nicht ganz geheuer vor. Er machte mehrere Fotos und zeigte sie später einem befreundeten Polizeibeamten. Die Polizei fackelte nicht lange und informierte die Spezialisten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 29. Juni 2017.