Mit dem Ausbildungspaket zur Top-Fachkraft

Im Rahmen eines besonderen Ausbildungspaketes werden die Berufseinsteiger im Senioren- und Pflegezentrum Berndt auf den zukünftigen Alltag im Job vorbereitet. Foto: Vollmer

Altenpflege: Im Senioren- und Pflegezentrum Berndt werden Berufseinsteiger besonders gefördert

Im Senioren- und Pflegezentrum Berndt werden Auszubildende in der Pflege seit Sommer 2011 mit einem zusätzlichen internen Ausbildungspaket auf das zukünftige Berufsleben vorbereitet. Das Programm ist in einzelne Schulungsblöcke unterteilt, die die gesamte Ausbildungsdauer von drei Jahren begleiten. Es orientiert sich eng am Berufsschulplan. Ziel des Ausbildungspaketes ist die Förderung von jungen Menschen auf dem Weg zur Fachkraft in der Altenpflege mit besten Abschlussnoten.
„Bereits vor dem Ausbildungspaket gab es Azubis mit Bestnoten in unserem Haus. Durch die Zunahme auf insgesamt neun Auszubildende in allen Unternehmensbereichen entwickelte sich der Bedarf eines Schulungsprogramms, an dem alle Berufseinsteiger glei­chermaßen teilhaben konnten“, erklärte Geschäftsführer Jens-Peter Berndt. Die Nachwuchsförderung beginne sehr früh. Erste Verbindungen zum Senioren- und Pflegezentrum Berndt werden meist schon bei einem Sozialpraktikum geknüpft. Gleichbleibende hohe Qualität sei die Mutter des Gedankens. Berndt will gerade auch Quereinsteigern damit den Sprung in ein Ausbildungsverhältnis erleichtern.
Nicht zuletzt ginge es darum, dem Fachkräftemangel entgegenzusteuern. Der Be­darf an Fachkräften werde in der Altenpflege nicht allein durch junge Menschen zu decken sein. Wurde früher der Beruf des Altenpflegers aus sozialer Überzeugung gewählt, ist es heute das Versprechen auf einen zukunftsweisenden und si­cheren Arbeitsplatz mit enormen Aufstiegschancen. Doch die Arbeit in der Altenpflege erfordert insbesondere im pflege­rischen, psychologischen und sozialen Bereich eine hohe Kompetenz. Spätestens wenn den Azubis der Arbeitsalltag zeigt, welche Verantwortung die Pflegenden haben, können Störungen in Form von Unsicherheit, Ängsten und Lernschwierigkeiten den Weg erschweren.
Das Ausbildungspaket wird übergreifend angeboten, auch die Berufseinsteiger von Medicus und der zweiten stationären Einrichtung, dem „Gümmerschen Hof“ in Lindhorst, kommen in den Genuss des intensiven Trainings. Den Initiatoren geht es auch darum, eine Möglichkeit zu schaffen, dass sich die Auszubildenden austauschen können. Zur Sprache kommen demzufolge auch Beispiele aus dem Alltag. Sechs Termine sind über das Jahr verteilt.
Für das Paket zeichnen die Heimleiterin und Qualitätsbeauftragte Ellen Brennecke und die Pflegedienstleiterin Lina Hartfiel verantwortlich. Auch hauseigene Fachleute, die zu bestimmten Themen Stellung beziehen, haben ihren festen Platz. Dazu zählen insbesondere Palliativfachkräfte oder Experten für Beatmung.