2013 verging wie im Flug

Der wiedergewählte Ortsbrandmeister zusammen mit den geehrten und beförderten Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Willensen sowie den Gästen.

Feuerwehr Willensen trifft sich zur Jahreshauptversammlung / Ortsbrandmeister Nienstedt wiedergewählt

Die wahlberechtigen Teilnehmer der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Willensen entschieden sich einstimmig dafür, dass Ortsbrandmeister Ernst-Ulrich Nienstedt für weitere sechs Jahre sein Amt ausüben soll. Nienstedt nahm die Wahl auch gerne an.

Ein weiterer Höhepunkt der Versammlung im Dorfgemeinschaftshaus waren die Beförderungen. So erhielt beispielsweise Maren Schneider, die seit 1998 im Kommando vertreten und seit 2005 stellvertretende Ortsbrandmeisterin ist, das Ehrenzeichen der Gemeinde Bad Grund.
Zuvor waren aber diverse Berichte und Grußworte zu vernehmen. Letzteres übermittelte zuerst Ortsvorsteher Hartmut Nienstedt der gut besuchten Versammlung. Er dankte im Namen aller Willensener Bürger der aktiven Gruppe für deren ehrenamtlichen Einsatz und auch dafür, dass sie stets dort anzutreffen ist, wo Hilfe benötigt wird. So fehlte sie beispielsweise nicht, als die Ortschaft von Müll befreit werden musste oder beim Aufstellen des Weihnachtsbaumes. Aber auch Thomas Wenzel, der stellvertretende Gemeindebrandmeister, ließ es sich nicht nehmen, der Willensener Ortswehr dafür zu danken, dass man sich immer auf sie verlassen kann. Das sei nicht bloß dann der Fall, wenn es um den Brandschutz geht, sondern auch beim Hochwassereinsatz, der die Wehr letztes Jahr auch nach Magdeburg geführt hatte.
Gemeindebrandmeister Karsten Krügener ging auf das Feuerwehrwesen in der Gemeinde Bad Grund ein. Ernst-Ulrich Nienstedt beschränkte sich auf Willensen. In der aktiven Wehr sind derzeit vier weibliche und zehn männliche Mitglieder zu vertreten, in der aktiven Reserve drei Frauen und sechs Männer. Außerdem kann sich die Wehr auf 75 fördernde Mitglieder verlassen. In der Jugendfeuerwehr Eisdorf ist ein Jugendlicher aktiv.
2013 hatte man in den Bereich der technischen Hilfeleistungen, wozu Einsätze bei Sturm und Hochwasser zählen, gut 620 Stunden investiert. 938 Stunden widmete sich die Wehr dem Unterricht, zu dem auch die praktische Ausbildung und der Übungsdienst zählen. Für den großflächigen Arbeitsdienst waren die Mitglieder 514 Stunden auf den Beinen. Insgesamt kann auf 70 Dienste zurückgeschaut werden. Das 25 Jahre alte Tragkraftspritzenfahrzeug von Mercedes, hat im letzten Jahr insgesamt 1.435 Kilometer zurückgelegt. 833 gehen auf das Konto der Einsätze der Kreisbereitschaft und 420 Kilometer für die Fahrt nach Magdeburg.
Nienstedt gab aber auch schon feststehende Termine bekannt. So stehe der erste Dienst bei der Kreisbereitschaft am 10. Februar an. Himmelfahrt wird die Wehr traditionsgemäß wandern. Die Tagesübung der Kreisbereitschaft findet im Juni statt. Am 21. September richtet die Willensener Wehr die Kreiswettbewerbe aus.
Maren Schneider erinnerte daran, dass 2013 sehr schnell vorbei gewesen war, denn ein Termin jagte den anderen. Trotzdem habe man alles gemeistert. Auf die PA-Träger (Pressluftatmer) zu sprechen kommend erinnerte sie abschließend daran, dass man dafür noch einmal fast 95 Stunden Dienst auf sich genommen hatte. Dabei sei der Spaß aber mit Sicherheit nicht zu kurz gekommen.