Auf den Spuren von Windhausens berühmtesten Sohn

Waltraud Steuber und Dr. Wilhelm Völcker-Janssen lassen sich im Museum von Ewald Klingsöhr ein Modell der Alten Burg zeigen. (Foto: Bordfeld)

Waltraud Steuber und Dr. Wilhelm Völker-Janssen planen Ausstellung über August Orth

Windhausen (pb). Waltraud Steuber, Mitarbeiterin des Stadtarchivs von Korbach, der ehemaligen und einzigen hessischen Hansestadt und Museumsleiter Dr. Wilhelm Völcker-Janssen waren aufgrund einer für den September geplanten Ausstellung auf den Spuren von August Orth, dem wohl bekanntesten Sohn der Gemeinde Windhausen. Da der Weg von Kiel nach Korbach, wo Orth 1848 sein Abitur ablegte, fast an der Gemeinde im Kreis Osterode vorbeiführte, machten sie dort Station, um sich ein wenig über den Geburtsort des Mannes zu informieren, der 1958 in Berlin sein Baumeisterexamen abgelegt und damit das Tor zu seinem architektonischen Weg aufgestoßen hatte.
Über ihn, der sich nicht nur einen Namen als Architekt, sondern auch als Autor gemacht hat, soll am 16. September in der Stadt, die auf eine 1000-jährige Geschichte zurückschauen kann, eine Ausstellung eröffnet werden. Schließlich hat ihr erster Ehrenbürger doch ein kleines Kapitel Stadtgeschichte mit geschrieben.
Der Weg der beiden „Zeitreisenden“ führte nach Kiel, weil dort Nachkommen der Familie von August Orth wohnen, die Fotos und informative Unterlagen des großen Zeichners für diese Ausstellung zur Verfügung stellten. Nach Windhausen kamen sie mit ihrem vollgepackten Kombi nicht als ganz Fremde. Denn bereits vor vier Jahren lernten sie den Windhäuser Heimatforscher Manfred Keinert kennen. Natürlich fehlte auch ein Besuch im Heimatmuseum und in der „Alten Burg“ nicht. Am Ende tauchte die Überlegung auf, dass die Ausstellung in Korbach im Januar 2013 durchaus noch einmal in Windhausen aufgestellt werden sollte.