Die Kunst der friedlichen Verteidigung

Die Windhäuser Aikidoka nach der Übergabe der Gürtel.

Aikido-Kurs beim FC Windhausen sehr erfolgreich / 18 gelbe und orange Gürtel verliehen

Als Bärbel Lenz vor einem Jahr im FC-Windhausen ein Team zusammenstellte, welches sich mit der friedfertigen Kampfkunst Aikido befasst, hatte sie nicht daran gedacht, schon jetzt zusammen mit Dominique Kurz 18 Schülern die gelbe und die orangene Gürtelprüfung abzunehmen.
Bei den Jugendlichen, die 15 bis 16 Jahre alt sind, errang Kolja Teuber den orangenen Gürtel sowie Nick Dombert und Tobias Funke den gelben.
Bei den sechs- bis zehnjährigen Kindern gab es gelbe Gürtel. Nach der bestandenen Prüfung durften ihn sich Melina Schwarze, Lea Rösnick, Marie Magin, Lara-Marie Schaller, Lara Böhm, Johanna Broihan, Lea Benger, Chiara Schmidt, Laura Weitemeyer, Ole Nienstedt, Jano-Alexander Beulshausen, Torben Turschner, Marlon Bürger, Mattis Beyer und Nico Beyer, Matti Klingebiel umbinden.
Beim Aikido wird gelehrt, dass in der Regel versucht werden soll, den Angreifer nicht zu verletzen, sondern ihn in eine Situation zu führen, in der sich dieser beruhigen kann. Damit soll dem Angreifer die Chance gegeben werden, Einsicht zu erlangen und von einem weiteren Angriff abzusehen. Dennoch verfügt ein Aikidoka, so die Bezeichnung dieser Kampfsportler, über Möglichkeiten, einen Angreifer erheblich zu schädigen, was aber nicht im Vordergrund des Aikido steht. Bärbel Lenz, die den Ersten Dan trägt, zitiert in diesem Zusammenhang gerne den Begründer dieser Kampfkunst, Mohirei Ueshiba: „Wahre Kampfkunst, dient jedoch nicht einfach dazu, den Gegner zu zerstören – es ist besser, einem Angreifer geistig zu besiegen, so dass er seinen Angriff gerne aufgibt“.
Wer Interesse hat, diese Sportart zu erlernen, der sollte sich vormerken, dass sich mittwochs die Kinder von 16.45 bis 18.30 Uhr und die Jugendlichen sowie Erwachsenen von 18.30 bis 19.45 Uhr im Saal der Alten Burg Windhausen treffen.