Dorfverein ringt weiter um abschließende Satzung

Der Windhäuser Dorfverein hat für die Bestuhlung im Saal „Alte Burg“ 3.700 Euro in Vorleistung aufgewendet. Nun warten die Verantwortlichen auf das Geld der Gemeinde. (Foto: Strache)

Dauerhafte Verpflichtungen in Bezug auf Pflege der DGA werden ausgeschlossen

Windhausen (Sab). So langsam nimmt der Windhäuser Dorfverein an Fahrt auf. Mittlerweile zählt der im vergangenen Jahr neu gegründete Verein 40 Mitglieder. Das berichtete Kassenwart Bernd Piepenschneider im Zuge der mitgliederoffenen Vorstandssitzung.
Weiterhin problematisch ist indes das langatmige Prozedere um die Satzung des Vereins. Bis dato ist es immer noch nicht gelungen eine abschließende Fassung zu verabschieden. Der Hauptgrund, so die Angabe der Vorstandsmitglieder, liegt in der bisher fehlenden Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt. Den Kern der Sitzung nahm deshalb auch ein neuer Satzungsentwurf in Anspruch.
Im weiteren Verlauf wurde über die Nutzung und die damit einhergehenden Zuständigkeiten der Dorfgemeinschaftsanlage „Alte Burg“ beraten. Bisher habe sich der Verein in großem Umfang für die Pflege und Einrichtung des Veranstaltungsortes eingesetzt. So ist der Verein unter anderem mit 3.700 Euro für eine neue Bestuhlung in Vorleistung getreten. Nach erfolgter Genehmigung des Gemeinde-Haushaltplanes rechnen die Verantwortlichen mit einer Rückerstattung in voller Höhe. Ferner habe sich die Gemeinde noch nicht zu dem Vorschlag des Vereins geäußert, sich an der Bewirtschaftung der Dorfgemeinschaftsanlage zu beteiligen. Deshalb drängt der Vorstand um Jürgen Beck an der Spitze, auch weiter auf Schaffung klarer Zuständigkeitsverhältnisse zwischen den Vereinen und der Gemeinde.
Sobald die Kosten für die Bestuhlung zurückerstattet wurden, soll über die Verbesserung der Saal-Akustik beraten werden. Zudem ist eine neue Schießanlage für die DGA im Gespräch.
Einigkeit herrschte abschließend über den neuen Satzungsentwurf, der festschreiben soll, dass der Verein keine dauerhaften Verpflichtungen hinsichtlich der Pflege und des Unterhalts öffentlicher Gemeindeflächen, wie beispielsweise dem Burggarten und der Mühlenteichanlage, eingehen wird. Eine Unterstützung der Gemeindeflächen und der Dorfgemeinschaftsanlage wurde jedoch zugesagt.
In einer weiteren Mitgliederversammlung soll abschließend über die Satzung des Vereins entschieden werden.