Ehrungen und Tanz beim FC Windhausen

Die geehrten Mitglieder des FCWindhausen zusammen mit KSB-Vertreter Wolfram Marx (1. von links).
 
Im Anschluss an die Ehrungen tanzten die Mitglieder vergnügt.

Elf Mitglieder des Vereins wurden für langjährige ehrenamtliche Verdienste geehrt

Das Highlight des Tanzvergnügens, zu welchem der FC Windhausen anlässlich seines 90-jährigen Bestehens in den grün-weiß geschmückten Saal der Alten Burg geladen hatte, waren die Ehrungen von elf Mitgliedern seitens des Kreissportbundes.
Wolfram Marx hatte als Vertreter des KSB nicht nur Worte der Anerkennung und eine Jubiläums-Trophäe für den FC Windhausen mitgebracht, sondern auch Ehrennadeln der unterschiedlichsten Kategorien.
Dem ersten Vorsitzenden, Dieter Schwarze, der seit 1965 dem Verein angehört, überreichte er die Goldene Ehrennadel. Schwarze hat 1976 den Vorsitz übernommen und habe den Verein bis heute mit viel Einfühlungsvermögen durch Höhen und Tiefen gebracht und werde dies wohl auch noch lange Zeit zur allgemeinen Mitgliederzufriedenheit weiter tun. Da Schwarze bereits vom Landesturnbund mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet worden sei, habe sich jetzt der KSB eingeschaltet. Neben dem Edelmetall durfte der Geehrte aber auch eine Urkunde entgegennehmen.
Die Silberne Ehrennadel des Landessportbundes durften Andreas Mackowiak, Björn Schwarze, Jutta Schwarze und Monika Glahn entgegennehmen. Mackowiak gehört dem Verein seit 1968 an und ist seit 1992 sowohl als Schriftführer sowie Presse- und Sozialwart im Vorstand vertreten. Außerdem ist er seit 2003 Spartenleiter der Tischtennisabteilung. Björn Schwarze ist seit 1973 FC-Mitglied und seit 1996 Kassenwart. Jutta Schwarze gehört dem FC seit 1982 an, ist seit 1983 Jugendleiterin und seit 2002 Sport- sowie Turnwartin. Monika Glahn gehört dem FC seit 1984 an und ist seit 1985 Leiterin des Jedermann-Turnens.
Die Bronzene Ehrennadel des LSB durften Christiane Lüder, Lutz Wauge und Reiner Nagel entgegennehmen. Christiane Lüder, die dem FC seit 1990 angehört, ist seit 1998 Frauenwartin. Lutz Wauge ist seit 1992 FC-Mitglied, seit demselben Jahr bis 2001 und von 2006 bis 2011 2. Vorsitzender gewesen. Reiner Nagel ist seit 1994 im FC Windhausen anzutreffen. Von 1997 bis 2001 war er Sport- und Jugendwart und von 2001 bis 2002 Abteilungsleiter in der Sparte Fußball. Dieses Amt übernahm er 2006 erneut und hat es noch heute inne.
Mit dem Ehrenamtszertifikat ausgezeichnet wurden Antonie Schneider, Klaus Glahn und Günther Friedrichs. Letztgenannter gehört dem FC bereits seit 1950 an und ist seit 1999 Leiter der Alten Herren. Glahn trat dem FC 1965 bei und bekleidet seit 1997 das Amt des Übungsleiters beim Jedermann-Turnen. Antonie Schneider trat 1995 dem FC bei und genau seit dem auch Übungsleiterin der Damengymnastik.
Alle Auszeichnungen sprachen der KSB und der LSB wegen der besonderen ehrenamtlichen Tätigkeiten ihnen in ihrem Verein aus. Der FC Windhausen sagte ebenfalls Dankeschön in Form eines Gutscheins und einer roten Rose.
Bevor Wolfram Marx aber die Ehrungen durchführte, hieß Dieter Schwarze erst einmal die vielen Gäste des Tanzvergnügens aufs Herzlichste willkommen. Dabei vergaß er aber auch nicht, allen Helfern für deren Einsatz bei den bereits gelaufenen Jubiläumsveranstaltungen und den noch ausstehenden ein großes Dankeschön auszusprechen.
Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann betonte in seinem Grußwort, dass der FC Windhausen eine tragende Säule des Gemeinschaftslebens sei. Er dankte dem Verein und den Mitgliedern dafür, dass sie in den zurückliegenden 90 Jahren ein so buntes sportliches Angebot für jedermann präsentieren. Dadurch habe der FC letztendlich auch einen großen Stellenwert erreicht, und er wünschte ihm für die Zukunft, dass sich daran nichts ändern möge. Letztendlich habe der FC ja auch im Saal der Alten Burg seine Zeichen in Form von Muskeleinsatz beim Renovieren hinterlassen, dafür gelte es ebenfalls Danke zu sagen.
Nach den Ehrungen sorgte DJ Mario aus Salzgitter mit seinem Musikprogramm dafür, dass die Tanzfläche stets gut gefüllt war. Einmal übernahmen allerdings die Damen der Gymnastikgruppe das Kommando des Zuschauens und der Begeisterung. Nach dem Rhythmus des Liedes „Denn wir sind gekommen, um zu bleiben“ faszinierten sie durch ihre Beweglichkeit. Als sie ihre Stühle zusammenklappten und die Tanzfläche wieder freigaben, war diese bis zum Ende des Tanzvergnügens immer gut gefüllt.