Jugendpflege der Samtgemeinde Bad Grund zieht Bilanz

Die Ferienaktionen konnten auch in diesem Jahr dank der Mithilfe der Vereine und Verbände erfolgreich durchgeführt werden. (Foto: Sablotny)

Melanie Henschel legt Ausschuss Bericht über geleistete Arbeit vor

Bad Grund / Windhausen (Sab). Die hauptamtliche Jugendpflegerin Melanie Henschel hat den Mitgliedern des Ausschusses für Schule, Jugend, Soziales und Gleichstellungsfragen den Bericht über die Arbeit der Jugendpflege vorgelegt.


von Horst Sablotny


Überwiegend Positives nahmen die Ausschussmitglieder zur Kenntnis. Von der gut gelungenen Ferienaktion, dem Jugendcafé in Badenhausen, die Zusammenarbeit mit den Schulen und Kindergärten und der Suchtpräventionsarbeit reichten die Ausführungen. Melanie Henschel berichtete, dass sie mit den Schulleitungen Betreuungsangebote für die Schulen im Hinblick auf die Ganztagsschule vereinbart habe. Den Kindern seien Vorschläge für die Nachmittagsbetreuung, zum Beispiel „Alte Spiele neu entdecken“ und Bewegungsangebote, gemacht worden. Auch die Schulkinderbetreuung im Jugendcafé habe dazu gehört sowie Kochangebote. Das Projekt „HaLt – Hart am Limit“ – richtete sich an Kinder und Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren, um erhöhten Alkoholkonsum, dem sogenannten „Komasaufen“, zu verhindern. Dabei habe es auch eine gute Zusammenarbeit mit der Landkreis-Fachstelle für Sucht- und Suchtprävention und der Polizeiinspektion Northeim / Osterode gegeben.
Hilfe bei Bewerbungen hätten zum Erfolg geführt. Das Ferienprogramm sei dank der Mithilfe der Vereine und Verbände erneut erfolgreich verlaufen. Höhepunkt des eigenen Programms sei die Fahrt in den Heidepark gewesen. Melanie Henschel listete die vielen einzelnen Aktionen auf, die vom Specksteinschnitzen, über den Wen-Do-Kurs, Minigolfturnier, Jux-Wettkämpfen, einer Kinderdisco, dem Schnupperreiten bis hin zur Ersten-Hilfe und dem Kinderboßeln reichten.
Die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Ortsjugendpflegern sei gut gewesen. Hilfestellungen für neue Ortsjugendpfleger führten zu Erfolgen bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen. Auch die Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden wurde als positiv bezeichnet. Bedauert wurde die fehlende Motivation von jugendlichen Hartz-IV Empfängern. Eine reine „Beschäftigungsmaßnahme“ mit diesem Personenkreis sei nicht mehr zeitgemäß, trotzdem sie mit unterschiedlichsten Einheiten ergänzt worden seien.
Derzeit, so der Bericht, werden sechs Mitarbeiter/Innen (fünf Frauen und ein Mann) im Jugendcafé betreut. Davon betreuen die Berufsanleiterinnen in enger Zusammenarbeit mit den Schulen und Kindergärten die Einrichtungen. „Leider hat inzwischen der Landkreis mitgeteilt, dass nicht alle angeforderten Gelder für die Maßnahmen vom Jobcenter bewilligt werden, und daher im nächsten Jahr wieder einige Projekte und Leistungen eingeschränkt werden müssen“, so die Aussichten der hauptamtlichen Ortsjugendpfegerin.