Junger Hund stirbt durch Stromstöße

In diesem Weidezaun in der Nähe der Steinbühel-Hütte oberhalb von Windhausen verfing sich ein junger Hund und kam durch mehrere aufeinanderfolgende Stromstöße zu Tode. (Foto: Niemann)

Zweijähriger Pudel-Tibet-Terrier-Mischling verfängt sich in elektrischem Weidezaun

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Montag vor einer Woche gegen 10 Uhr auf einer Weide oberhalb von Windhausen in unmittelbarer Nähe der Steinbühel-Hütte.

An dem Vormittag geriet ein zweijähriger Pudel-Tibet-Terrier-Mischling mit dem Kopf in einen elektrischen Weidezaun und verfing sich darin. Durch die andauernden Stromstöße starb das Tier vor Ort. Dies bestätigte der Pressesprecher der Polizeiinspektion Osterode/Northeim Polizeihauptkommissar, Uwe Falkenhain, am vergangenen Freitag gegenüber dem „Beobachter“. Da es sich bei diesem tragischen Vorfall um keinen Verstoß handele, habe die Polizei nur die Personalien aufgenommen und das Veterinäramt in Kenntnis gesetzt. Vor Ort sollen auch die Feuerwehr, das Ordnungsamt und Mitarbeiter der Osteroder Tierklinik gewesen sein.
Die Besitzerin des Tieres stand selbst Tage nach dem Vorfall noch deutlich unter Schock. Es sei nass gewesen an dem Tag und sie habe ihren Hund nicht aus den Maschen befreien können, da sie durch die Berührung des Tieres ebenfalls Stromstöße erlitten habe. Ein starker Schlag sei durch ihr linkes Bein gegangen, wie ihr Arzt später feststellte. Im Vorfeld des Unfalls habe die Bad Grundnerin auch keine grasenden Schafe oder Ziegen sehen können, zudem sei der Zaun auch nicht als Elektrozaun ersichtlich gewesen. „Ich kann die Landwirte verstehen, dass sie ihre Tiere schützen müssen, aber dann sollten wenigstens Warnschilder angebracht sein“, so die 62-Jährige, die alle Hundehalter dazu aufrief, auf ihre Tiere aufzupassen und auch nach dem Ende der Leinenpflicht weiterhin anzuleinen.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 27. Juli 2016.