Mehrheiten in den Ortsräten gehen an die Sozialdemokraten

Die SPD liegt in der Gunst der Wähler in der Samtgemeinde weiterhin vorne. Die Freien Wähler ziehen aber in zwei beziehungsweise drei Ortsräte ein.

Freie Wählergemeinschaft (FWG) in zwei Ortsräten vertreten / Linke und FDP gehen leer aus

Bei den Ortsratswahlen konnte sich die SPD in allen Gemeinden die Spitzenposition sichern. In manchen Ortschaften ist ihr Vorsprung jedoch nur hauchdünn.
Das beste Ergebnis erzielte die SPD in Badenhausen. Dort erreichten sie einen Anteil von 60,94 Prozent. Demnach 1.749 Wähler für die Mannschaft um Bürgermeister Erich Sonnenburg gestimmt, der künftig wie seine Kollegen auch die Bezeichnung Ortsvorsteher trägt.
Die Christdemokraten konnten 28,78 Prozent für sich verbuchen. 826 Wähler stimmten für sie. Die Grünen sammelten 7,6 Prozent (826) der Stimmen. Die Linke muss sich mit mageren 2,68 Prozent (77 Stimmen) zufrieden geben.
In Eisdorf erreichte die SPD 61,17 Prozent der Stimmen. Das entspricht einer Anzahl von 1.199 Stimmen. Die Christdemokraten konnten 761 Stimmen (38,83 Prozent) gewinnen.
Besonders eng ist der Sieg der SPD im Flecken Gittelde verlaufen. 45,3 Prozent (1.331 Stimmen) der Wähler entschieden sich für die Sozialdemokraten um Bürgermeister Helge Güttler.
Die CDU erreichte 42,65 Prozent (1.253 Stimmen). Drittstärkste Kraft im künftigen Ortsrat des Fleckens Gittelde wird die Freie Wählergemeinschaft (FWG). Sie konnten 9,29 Prozent (273 Stimmen) der Wähler für sich gewinnen.
Die Linke fiel in der Wählergunst durch. Nur 2,76 Prozent stimmten für die Partei mit ihrem Kandidaten Tevfik Sahin. Er wird im Ortsrat nicht vertreten sein.
Bei der Ortsratswahl in Windhausen konnte vor allem Pro Windhausen wieder von sich Reden machen. Sie blieben mit ihrem Ergebnis zwar knapp hinter den Sozialdemokraten, sind aber mit zwei Sitzen im Rat vertreten. Der SPD um Bürgermeister Burkhard Fricke gelang ein Ergebnis von 42,21 Prozent (691 Stimmen). Pro Windhausen kommt knapp dahinter mit 34,39 Prozent (563 Stimmen). Die Christdemokraten konnten nur 14,97 Prozent der Wähler hinter sich vereinen. Auf sie entfielen 245 Stimmen.
Die FDP mit ihrem Kandidaten Rolf Renneberg verpasste den Einzug in den Windhäuser Ortsrat mit einem Ergebnis von nur 8,43 Prozent (138 Stimmen).
In der Bergstadt Bad Grund konnte die SPD ihre Mehrheit erwartungsgemäß verteidigen. 51,88 Prozent (1.646 Stimmen) der Bergstädter votierten für von Daak und Co. Die CDU erreichte 31,42 Prozent (997 Stimmen). Egon Knackstädt von den Freien Wählern wird den letzten Sitz im Ortsrat einnehmen. Für die FWG votierten 7,53 Prozent (239 Stimmen). Die Grünen kamen auf 4,92 Prozent (156 Stimmen), die Linke 2,71 Prozent (86 Stimmen) und die FDP 1,54 Prozent (49 Stimmen).