Neue Geräte für Windhäuser Spielplätze

Bauauschuss arbeitet lange Liste ab / Lösung für Obere Harzstraße im Gespräch

Nicht nur der Spielplatz „Untere Harzstraße“, auch der an der Schützenstraße werde mit neuem Spielgerät versorgt. Dies teilte Bauhofleiter Dietmar Lehn dem Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Windhausen in der jüngsten Sitzung mit.

Von Camillo Kluge

Windhausen. Der im vergangenen Jahr noch auf den ersten Blick als recht marode eingestufte Turm auf dem Spielplatz „Untere Harzstraße“ habe sich als noch durchaus solide entpuppt. Lediglich das metallene Klettergerüst sei nicht mehr zu retten. Die Kosten wären nicht gerechtfertigt, rechnete Lehn dem Ausschuss vor. Auch die im Herbst monierte Randsicherung des Spielplatzes wird nun in Angriff genommen. Es wird ein Zaun an der Bachseite errichtet, ansonsten soll mit einer Hecke der Spielplatz von der Straße abgegrenzt werden. Nach der Ausbesserung des Aufgangs am Turm sei dieser wieder zwei, drei Jahre voll spielplatztauglich, sagte Lehn. Nun werden für diesen Spielplatz noch Federwipper angeschafft. Die sollen neben einer Vogelnestschaukel auch noch für den Spielplatz Schützenstraße im Etat von 5700 Euro für alle Maßnahmen an den Spielplätzen enthalten sein.
Für das Problem der Gasse zwischen den Häusern Obere Harzstraße 10 und 12 scheint sich auch eine Lösung anzubahnen. Der öffentliche Weg drückt da eine Mauer in einen etwas tiefer liegenden Garten. Der Vorschlag, den Garten auf das gleiche Niveau zu bringen und so mit der Auffüllung ein Widerlager zu schaffen, sei laut Fachleuten keine Lösung, sagte Werkleiter Jürgen Beck. Die alternative Lösung ist eine Mauer mit Streifenfundamenten. Der Eigentümer hat diesbezüglich Angebote eingeholt, die sich auf 17.000 Euro beziffern. Er möchte von der Stadt, die ja an der Neigung der Mauer eine Mitschuld trägt, eine Kostenbeteiligung von 3.000 Euro.
„Damit hätten wir uns quasi freigekauft“, meinte Beck, der für einen Rechtsstreit mutmaßte, dass dieser die Gemeinde teurer zu stehen kommen könnte. Diese „Abstandssumme“ müsse für den nächsten Haushalt vorgemerkt werden und der Eigentümer auf jedwede weiteren Ansprüche, auch gegenüber einem Rechtsnachfolger, verzichten. Weniger leicht hingegen ist das weitere Vorgehen am Schlungbach, der ein Mauerteilstück unterspült. Der dort zuständige Rhumeverband beobachte das zwar, dennoch mahnte Beck, das „Loch zu beobachten und eventuell zu schließen oder Sicherungsmaßnahmen vorzunehmen“. Denn es herrsche doch eine gewisse Gefahr für dort spielende Kinder.
In Sachen Burgstraße bewege sich auch etwas. Ein bereits ausgebesserter Bereich bewähre sich recht gut. Nun werde geprüft, welcher Ursache die nach Ablauf der Garantie aufgetretenen Mängel sind. „Wir ermitteln derzeit die Kosten für ein Gutachten und für eine Neuaufnahme durch den Bauhof. Sobald diese vorliegen, müssen wir weiter entscheiden“, so Beck. Bezüglich anstehender Straßenausbesserungsmaßnahmen wird auch hier Lehn mit Vertretern der Fraktionen durch den Ort gehen und eine dann abzuarbeitende Prioritätenliste erstellen. Abgesegnet wurde die Jahresabrechnung der Grünflächenpflege 2010 sowie die Planung für 2011. Samtgemeinde-Gärtnerin Birgitt Nienstedt erläuterte den niedrigen Etat für 2010 und den deutlich höheren für 2011: „Der lange Winter im Vorjahr ließ verschiedene geplante Maßnahmen nicht zu. Diesen Pflegerückstand gilt es, dieses Jahr nachzuholen.“