Ratsherr verabschiedet sich

Stefan Funke (links) übernimmt den Sitz im Windhäuser Ortsrat von Egon Schmidt (2. von links). Harald Dietzmann und Burkhard Fricke dankten ihm für die Arbeit. (Foto: Niemann)

Im Windhäuser Ortsrat übernimmt Stefan Funke den Sitz von Egon Schmidt

Es waren gesundheitliche Gründe, aus denen Egon Schmidt im Dezember sein Mandat im Ortsrat von Windhausen niedergelegt hat. Auf der jüngsten Sitzung des Ortsrates wurde Schmidt, der seit 2006 im Gemeinderat und seit 2013 im Ortsrat tätig war, offiziell von Gemeindebürgermeister Harald Dietzmann und Ortsbürgermeister Burkhard Fricke verabschiedet.

Beide dankten Schmidt für die lange Zusammenarbeit, die der Ortsbürgermeister augenzwinkernd auch als stets kritische Auseinandersetzung bezeichnete. Schmidts Sitz geht entsprechend der vom Wahlausschuss der Gemeinde festgelegten Reihenfolge auf Stefan Funke über, der vom Ortsbürgermeister anschließend förmlich verpflichtet wurde.

In seinem Bericht konnte Burkhard Fricke verkünden, dass aufgrund der Berichterstattung in der Presse im vergangenen Dezember das Straßenverkehrsamt nun doch noch einmal tätig werden wolle was die gewünschte Verlängerung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h anginge. Zusammen mit dem zuständigen Abteilungsleiter Thomas Schrader wolle man sich den Bereich abermals anschauen. Vielleicht bestünde doch die Chance auf eine Versetzung der Schilder, die an ihrem jetzigen Standort schlecht einzusehen seien, so Fricke.

Was den Wettbewerb „Unser Dorf nutzt die Sonne“ der drei Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode, anginge, seien Harm-Heiko de Vries, Burkhard Fricke und Harald Dietzmann Ansprechpartner. Harm Heiko de Vries machte dazu den Vorschlag, die Bevölkerung zu einem Informationsabend einzuladen. Dies könne man aufgreifen, sagte Harald Dietzmann, und eventuell auch die Energieagentur Göttingen und die Energieberatung des Landkreises Osterode mit einbinden. Zum Thema Sonnenenergie berichtete Dietzmann noch, dass sich die Photovoltaik­anlage auf dem Dach des Windhausener Rathauses, die aufgrund von Verkaufserlösen in Gittelde angeschafft werden soll, in der Planung befinde.

Zu diesem Zweck müsse jedoch die Eiche vor dem Eingang gefällt werden. Der Baum falle allerdings nicht unter die Baumschutzsatzung, betonte Dietzmann. Außerdem informierte er die Ratsmitglieder darüber, dass der Unterhaltungsverband Ruhme in 2015 in der Gemeinde Bad Grund 60.000 Euro aufwenden werde, davon sollen 20.000 Euro auf das Schlungwasser entfallen.