Schlechte Akustik ist Geschichte

Der Stoff wird passend geschnitten.

Runddecke im Saal des Windhäuser Dorfgemeinschaftshauses „Alte Burg” wurde mit Stoff abgehängt

Jetzt kann im Saal des Windhäuser Dorfgemeinschaftshauses „Alte Burg“ gemütlich gefeiert oder Sport gemacht werden, ohne gleich vom Schall erschlagen zu werden. Denn die hohe Runddecke ist jetzt mit rund 300 Quadratmetern Stoff abgehängt worden.

Eine Verständigung war aufgrund der viel zu hohen und rund geformten Decke im Saal kaum möglich. Denn der Schall wurde dadurch enorm übersteigert weitergeleitet. Schon oft war es vorgekommen, dass Besucher Veranstaltungen in der „Alten Burg“ wegen der schlechten Akustik vor dem Ende verlassen hatten.
Vor geraumer Zeit hatte man schon versucht, diesen Missstand durch Anbringung einer Holzverschalung am Giebel zu verbessern, was allerdings nicht viel gebracht hatte. Die  örtlichen Vereine, die sich regelmäßig unter Federführung des Windhäuser Dorfvereins am „Runden Tisch“ zusammenfinden, hatten eine Idee, die mit der Premiere des Dorffestes im zurückliegenden Jahr geboren wurde: Der an den drei Tagen erwirtschaftete Überschuss sollte für eine bessere Akustik verwendet werden. Und es fiel der Beschluss, den Überschuss des alljährlichen Adventsmarktes 2013 ebenfalls in diese Aktion einfließen zu lassen. Außerdem haben die Ortsratsmitglieder sowie die örtlichen Vereine das Vorhaben finanziell unterstützt. Damit war die finanzielle Hürde genommen.
Nachdem man sich im „Atrium“ in Bad Grund die dortige Konstruktion angeschaut hatte, welche erheblich zur Verbesserung der Akustik beigetragen hat, wurden rund 300 Quadratmeter schwerentflammbarer Stoff angeliefert. Die Firma Oppermann aus Badenhausen fertigte das erforderliche Gestände an und führte die notwendigen Bohrungen durch, um dann die geschnittenen Stoffe anzubringen. Dabei erfuhr sie starke Unterstützung von Mitgliedern des örtlichen Dorfvereins. Schon als das erste Tuch angebracht war, konnten Veränderungen im Klag vernommen werden. Als dann nach vier Tagen alle Akustikstoffbahnen angebracht waren, konnten sich alle sicher sein, dass sich die Investition gelohnt hatte. Denn jetzt ist es möglich, sich auch aus der Entfernung zu verständigen, ohne vom Schall erschlagen zu werden.
Auch die Resonanz der Bürger, die bereits im Saal gefeiert oder sich sportlich betätigt haben, war bisher durchweg positiv.