Tradition und Premiere in Windhausen

Die geehrten Bürger des Neujahrsempfangs in Windhausen.

Die Ortschaft Windhausen hatte am Sonnabend zum Neujahrsempfang in den Saal der Alten Burg geladen

Während des traditionellen Neujahrsempfangs, zu dem nicht die Gemeinde, sondern erstmals die Ortschaft Windhausen in den Saal der Alten Burg geladen hatte, gab es auch eine Premiere. Denn Marleen Rott und Pia Hillebrecht haben vor rund sechs Wochen im FC Windhausen mit neun Mädchen eine Tanzgruppe auf die Beine gestellt.

Hierfür erhielten sie tobenden Applaus und viel Anerkennung.
Neben der Premiere gab es aber auch Traditionen – so lag die Organisation des festlichen Nachmittags erneut in den Händen des DRK-Ortsvereins. Renate und Wolfgang Wilhelm ließen ihre Drehorgel sowie der Gemischte Chor Teichhütte seine Stimmen erklingen. Außerdem entführte Ortschronist Manfred Keiner zu einer kleinen Zeitreise durch die Geschehnisse in Windhausen.
Zuvor hieß aber Ortsbürgermeister Burkhard Fricke alle Gäste, unter ihnen auch diejenigen, welche für besondere Leistungen geehrt werden sollten, aufs Herzlichste willkommen. Mit motivierendem Unterton kam er auf die wohl größte Änderung in Windhausen zu sprechen: Die einstige selbstständige Gemeinde habe letztendlich eine deutliche Aufwertung erlebt. Zwar ist sie einerseits seit dem 1. März 2013 „nur“ noch eine Ortschaft der Gemeinde Bad Grund, andererseits ist sie jetzt ein Teil eines Bades und obendrein auch noch das Herzstück eben dieses Bades. Denn in Windhausen fallen alle Entscheidungen der politischen Willensbildung, weil – wie zu Zeiten der Samtgemeinde – dort der Sitz der Verwaltung ist.
Nun könnte es sein, dass viele denken, diese Einheitsgemeinde brächte nichts Gutes mit sich. Neben der neue Postleitzahl oder zumindest einer veränderten Schreibweise der Adresse, seien Diskussionen über Schulen, Kindergärten, Jugendräume, Sportanlagen und andere öffentliche Gebäude sowie über die Kooperationen mit der Stadt Osterode, zu vernehmen. Zwar habe jeder Recht, der da meint, dass sich da Vieles bewegt. Aber, dass dies auf der kommunalpolitischen Ebene geschieht, sei nicht nur gut, sondern immens wichtig und längst überfällig gewesen.
Nicht umsonst habe nicht nur Burkhard Fricke so manches Mal den Eindruck, dass sich ein nicht erfreulicher Stillstand vollzogen habe. Er wisse aber auch, dass nur mit dem selbstauferlegten Sparwillen der Gemeinde Bad Grund das Ziel des ausgeglichenen Haushaltes erreicht werden könne. Dies müsse auch geschehen, um mit und in den Ortschaften in eine bessere Zukunft blicken zu können. „Eine Zukunft, die sicherlich nicht rosig sein wird aber bunt sein kann. Ungefähr so bunt wie die Farben eines Regenbogens,“ so Fricke weiter. Diese Farbenpracht sei aber nur zu erreichen, wenn der Blick und das Gespräch auf und mit den Nachbarn nicht vergessen werden. Denn auch andere erbrächten gute Leistungen und hätten gute Ideen. Und zusammenwachsen könne diese Einheitsgemeinde nur, wenn alle diese Sichtweise bekommen. „Bei dem Einen kommt diese Erkenntnis eben früher, als bei dem Anderen“.
In jedem Falle freue er sich über jede Veranstaltung in Windhausen, die dazu geeignet sei, die dörfliche Gemeinschaft zu wecken und zu fördern. „Ansätze dazu gab und gibt es genug.” Natürlich könne man allein mit Ideen nicht überleben. Allerdings stelle jeder noch so kleine Schritt immer den Beginn eines Weges dar. Und darum wünsche er sich von den Vereinen und Verbänden für das neue Jahr viele umgesetzte Ideen für das Dorf. „Nur so kann es vorwärtsgehen.” Abschließend bat er jeden, sich in das Goldene Buch der Ortschaft einzutragen.

Ehrungen verdienter Bürger

FC Windhausen:
E-Juniorinnen-Fußball, Super-Mini-Staffel, Schüler C/D Staffel, F-Jugend-Fußball, Stella Sauer, Lea Berger, Nick Dombert, Moritz Münnich, Norbert Barkhoff, Dario Hoffbauer, Anna Mehlhorn, Henri Schubert.
Jugendfeuerwehr Windhausen:
Zwei Gruppen sicherten sich den 1. Platz für den A- und den B-Teil im Jugendfeuerwehrwettbewerb, eine weitere Gruppe den 1. und 2. Platz beim CTIF-Wettbewerb in Windhausen.
Kanarienzuchtverein Gut Hohl Osterode und Umgebung:
Marian Fischer
Rassegeflügelzucht:
Björn Höbelmann, Manfred Höbelmann
Reit- und Fahrverein Samtgemeinde Bad Grund:
Michaela Beck
Schützenverein Windhausen:
Irmgard Marx, Manfred Schaube und Christian Rogge
Zehn Jahre Hausmeistertätigkeit in der „Alten Burg“:
Gisela und Fred Peter