„Wer fährt, trinkt nicht - wer trinkt, fährt nicht"

Hans-Michael Schmidt-Riediger, Helmut Trentmann und Gerd Weinreich (von links), Vorstand der B.A.D.S. – Sektion Niedersachsen, freuten sich, in Windhausen einen angenehmen Tagungsort gefunden zu haben.

Vorstand des Bundes gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr tagte in Windhausen

Weil sie der 52. Deutsche Verkehrsgerichtstag nach Goslar geführt hatte, machten sie einen Abstecher nach Windhausen. Die Rede ist von den drei Vorstandsmitgliedern der Landessektion Niedersachsen im B.A.D.S. (Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr). Unter dem Slogan „Wer fährt, trinkt nicht - wer trinkt, fährt nicht“ lädt der Bund zu Aufklärungs- und Infoveranstaltungen ein.

Unter dem Vorsitz von Helmut Trentmann setzten sich Gerd Weinreich und Hans-Michael Schmidt-Riediger an einen Tisch in der Gaststätte „Zur alten Mühle“, um Gehörtes zu besprechen und Geplantes zu beraten. Zu Klausurtagungen wie dieser treffen sich die Männer drei bis viermal im Jahr in verschiedenen Orten des Bundeslandes.
Der B.A.D.S. wurde bereits 1950 auf Initiative des damaligen Hamburger Senators Lothar Danner aus der Taufe gehoben und 1962 in „Bund gegen Alkohol im Straßenverkehr“ umbenannt. Seit 1998 heißt er „Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ und besteht mittlerweile aus 21 Landessektionen. Nach der Satzung dieses gemeinnützigen Vereins zählen zu seinen Schwerpunktaufgaben unter anderem die Aufklärung über die Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr sowie die Förderung der Forschung auf diesem Gebiet. Finanziert wird die zumeist ehrenamtliche Arbeit hauptsächlich aus den von Staatsanwaltschaften und Gerichten zufließenden Geldbußen, Spenden und Mitgliedsbeiträgen.
Oft wird bundesweit zu Aufklärungs- und Informationsveranstaltungen geladen. Die Referenten sind zumeist Richter, Staatsanwälte, Amtsanwälte und Polizeibeamte. So kommen alljährlich rund 500 sehr gut besuchte Vorträge mit circa 13.000 Teilnehmern zusammen. Diese Informations- und Aufklärungsveranstaltungen finden vorwiegend in Allgemeinen- und Berufsbildenden Schulen, der Bundes- und Landespolizei sowie bei anderen gesellschaftlichen Gruppen statt.
Schulen die Interesse an einem Info-Besuch eines Vertreters des B.A.D.S. Niedersachsen haben, können sich bei der Geschäftsstelle unter der Telefonnummer (05108) 4807 oder per E-Mail: niedersachsen@bads.de melden.
In Niedersachsen sind besonders wissenschaftliche Selbsterfahrungsveranstaltungen gefragt, so der Vorsitzende. So war der Fahrsimulator an den unterschiedlichsten Aktionen zum Thema „Sicherheit im Straßenverkehr“ unterwegs. Wenn nichts dazwischen kommt, wird er auch am 21. Juni, am „Tag der Verkehrssicherheit“, auf der Bleichestelle in Osterode stehen.
Der B.A.D.S arbeitet bundesweit unter anderem mit der Deutschen Verkehrssicherheit, der Bundesanstalt für Straßenwesen, der Polizei, der Internationalen Vereinigung der Eisenbahner für Nüchternheit, der Bundeswehr und vielen weiteren Institutionen zusammen. Außerdem bietet er auch eine große Zahl an Fortbildungsveranstaltungen für die Referenten an.
Im vergangenen Jahr hatte der B.A.D.S. eine erfolgreiche Aufklärungs- und Informationsarbeit leisten können. Dafür sprach der Vorstand denen, welche die wichtigen Aufgaben finanziell unterstützt und mit Rat und Tat zur Seite gestanden hatten, ein großes Dankeschön aus.
Ganz besonderen Dank erfahren jährlich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für deren Engagement um mehr Sicherheit auf den Straßen, in Form der Verleihung der Senator-Lothar-Danner-Medaille.
Bereits am Donnerstag, 27. Februar, lädt der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr zu einer Fachtagung nach Aurich ein.