Windhäuser Schützenfest bringt kleinen Überschuss

Unklarheiten mit dem Festwirt konnten ausgeräumt werden

Windhausen (Sab). Nach alter Tradition, und so wie es früher auch in der Schützensatzung stand, legte die Schützengesellschaft „nach geraumer Zeit“ Rechenschaft über das Volks- und Schützenfest ab. In diesem Jahr wurde es als „Jubiläumsfest“ gefeiert, wurde doch die Schützengesellschaft 200 Jahre alt.
Der 1. Vorsitzende, Rüdiger Oppermann, konnte fast nur eigene Mitglieder begrüßen, die aus erster Hand hören wollten, wie das Fest gelaufen ist. Dank der Einsatzes des Vorstandes, der Aktiven, der Damen, der Bevölkerung und der Vereine und Verbände, sei es ein gutes Fest gewesen. Es werde jedoch zunehmend schwieriger, solche Feste zu organisieren, und auch das Geld sei nicht mehr so locker, hob Oppermann hervor. Schon einige Jahre vorher müsse Ausschau nach einem Festwirt gehalten werden. Und auch der Termin müsse stimmen. In diesem Jahr kollidierte er etwas mit der Fußball-WM.
An die zahlreichen Genehmigungen, wie zum Beispiel die Genehmigung zum Tragen der traditionellen Degen im Umzug, an die Umzugsgenehmigung, die Abstimmung mit der Polizei, die GEMA-Anmeldung, die Versicherungen und die Besorgung der Pferde müsse gedacht werden. Die Verpflichtung der Umzugs- und Unterhaltungskapellen habe auch einige Kopfschmerzen bereitet, so Oppermann.
In diesem Jahr hätten die vertraglichen Vereinbarungen mit dem Festwirt und dessen Zahlungsmoral viel Arbeit gemacht. „Wir haben aber unser Geld vollständig erhalten, und wenn es auch erst auf Nachdruck und dem persönlichen Einsatz von Rüdiger Oppermann und „Pille“ Rogge am Montag nach dem Fest gelang“, betonte der Schatzmeister Siegfried Feis.
Den rund 11.400 Euro Einnahmen standen Ausgaben in annähernd gleicher Höhe gegenüber. Feis: „Ein Überschuss wurde aber erwirtschaftet.“ Die meisten Ausgaben seien für die Verpflichtung der fünf Kapellen entstanden, die beim „Bestmannschießen“ und in den großen Umzügen ihr Bestes gaben.
Im Verlaufe der Versammlung war übrigens der Vorschlag zu hören, das nächste Schützenfest in eigener Regie, das heißt, ohne einen auswärtigen Festwirt, zu veranstalten.