„Wir biegen in die Zielgerade ein und sehen schon das Ziel“

Ein Großteil der Renovierungsarbeiten wurde ehrenamtlich erledigt. (Foto: Sablotny)

Renovierung der Gemeinschaftsanlage „Alte Burg“ steht vor Abschluss

„Wir biegen in die Zielgerade ein und sehen schon das Ziel“, so kürzlich Joachim Beck, einer derjenigen, die sich eifrig und ehrenamtlich um die Renovierung der Mehrzweckhalle „Alte Burg“ kümmern.


Windhausen (Sab). Heizung-, Lüftung und Wasser sind sein Spezialgebiet. Eine Fachfirma hatte zuvor den neuen Heizkessel installiert. „Aber zu tun“, so Joachim Beck, „blieb trotzdem noch sehr viel.“ Sein Vater Günter Beck aber ist der eigentliche „Motor“ der Eigenleistungen. Ohne ihn würde sowohl in der Detailplanung als auch in der Ausführung nichts laufen. Sein Spezialgebiet sind Maurer- und Putzarbeiten. Über 1.000 Stunden, und das freiwillig und ehrenamtlich, habe er bereits geleistet.
Derzeit finden Fliesenarbeiten in den Nebenräumen statt. Aber auch Holzarbeiten wurden „so nebenbei“ kostenlos von Reiner Flügge und Jürgen Münnich ausgeführt. Eine neue Treppe in das erste Obergeschoss zeugt genauso davon wie Verkleidungsarbeiten an der Bühne. Auch der FC Windhausen ist mit seinem Vorsitzenden und weiteren Helfern dabei, die Funktionsräume unter der Bühne und neben der Theke umzugestalten und „auf Vordermann“ zu bringen.
Besonders stolz sind das Helferteam und der gemeindliche Arbeitskreis“ „Alte Burg“ auf Martin Lau. Ohne ihn, dem gelernten Elektriker, würde im Saal kein Licht angehen. Überall sind neue Steckdosen und Anschlüsse installiert. Die neue Deckenbeleuchtung ist sicherlich für die Tischtennisspieler einmalig hell und dürfte in der gesamten Region ihresgleichen suchen. Dimmen lassen sich die Beleuchtungskörper im Übrigen auch.
Natürlich sind auch andere fleißige Hände zu sehen; so werden zum Beispiel kleinere Malerarbeiten von weiteren Windhäuser Bürgern erledigt. Die große Runddecke wird in Kürze durch einen Malerbetrieb aus Badenhausen gestrichen. Der Fußbodenbelag wird durch eine Fachfirma verlegt und gehört mit zu den Schlussarbeiten. Wann die Renovierung letztendlich komplett ist, kann jedoch noch nicht gesagt werden. „Eines steht fest“, sagt Günter Beck, „der Saal wird dank der Mithilfe von Bürgern und Vereinen zu einem Schmuckstück, um den uns andere beneiden werden“.
Eines stellte das Arbeitsteam zu guter Letzt noch fest. Mit der Verpflegung habe es stets geklappt. Wer aber noch etwas beisteuern möchte, sei immer willkommen. Auch Spenden, so ein Sprecher des Dorfvereins Windhausen, würden gern angenommen.