Zufallsbegegnung im Wald

Ihre Geduld wurde bis zum Frühjahr 2017 auf große Probe gestellt. Ebenso unerwartet, wie vor fünf Jahren, kam es zu einer erneuten Begegnung. (Foto: Renneberg)

Rolf und Christoph Renneberg aus Windhausen trafen 2012 erstmals auf einen Luchs / Jetzt war es wieder so weit

Seit 17 Jahren ist das hochbeinige, mittelgroße Wesen mit seinen pinselartigen Haarbüscheln an den Ohren, seinem ausgeprägten Backenbart, den kräftigen Reißzähnen und dem kurzen Schwanz insbesondere im Gespräch der Bürger im und am Harz.

Seit bereits fünf Jahren hat allerdings nicht „nur“ ein Vertreter des Luchses Rolf Renneberg aus Windhausen und dessen Sohn Christoph fest im Griff.
„Der Zufall war auf unserer Seite, als wir auf unserem zwischen Osterode und Clausthal gelegenen Wanderweg einem jungen Luchs begegneten“. Das Erstaunen wäre auf beiden Seiten sehr groß gewesen. Sogar dem bayrischen Gebirgsschweißhund „Max“ hatte es die Sprache verschlagen. Denn vor ihnen tauchte ein junger Luchs auf. Während Christoph „Max“ nahm und zum Auto brachte, um aus selbigen die Kamera zu holen, entschloss sich die kleine Wildkatze dazu, den benachbarten Baum stattlicher Größe zu erklimmen. „Er stellte uns eine erstaunliche Kletterkunst vor“. Dass Rolf Renneberg damit Recht hatte, stellte er mit den Fotos unter Beweis, die sein Sohn an diesem Tag knipste.
In den schönen Augen des befellten Vierbeiners mit den kräftigen Krallen war mehr Verwunderung, als Angst zu sehen. Ob Mama und Geschwister unbemerkt dem Spiel zusahen, oder ob er ein Ausreißer war, das ist bis heute sein Geheimnis geblieben.
Die beiden Windhäusener machten sich in den zurückliegenden fünf Jahren immer wieder in der Hoffnung auf den Weg, diesem sympathischen Luchs mindestens noch einmal zu begegnen.
Ihre Geduld wurde bis zum Frühjahr 2017 auf große Probe gestellt. Ebenso unerwartet, wie vor fünf Jahren, kam es zu einer erneuten Begegnung. Diesmal standen erst einmal in etwa 20 bis 30 Meter Entfernung zwei kleine Luchse vor ihnen auf dem Weg.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 19. Juli 2017.