Bachblütentherapie ist wirksam

Jahreshauptversammlung der Osteoporose-Selbsthilfegruppe / Bürgermeister nannte wichtigen Aspekt

Interessiert lauschten die Besucher dem Vortrag über die Bachblüten-Therapie.

Bad Grund. Zur Jahreshauptversammlung hatte Vorsitzender Ulli Milas die Heilpraktikerin Sabine Wellmann aus Eisdorf zu einem Vortrag über die Bachblüten-Therapie eingeladen. Die Naturheilkunde steht bei der Selbsthilfegruppe stets auf der Tagesordnung. Doch was sind Bachblüten?

Die Referentin machte klar, dass es keine Blüten sind, die am Bach wachsen, sondern die Therapie geht auf den englischen Arzt Dr. Edward Bach zurück. Den 38 Grundmustern des Menschen stellte dieser 38 Konzentrate gegenüber, welche aus den verschiedensten Blüten zusammengestellt werden.  Eine Naturheilkunde, die als Volksheilkunde bewirken soll, dass die normale Energie wieder frei fließen kann.

An zwei Beispielen wurde das deutlich gemacht.  Das aus Enzian hergestellte „Gentiana“ bringt bei Selbstzweifel und Skepsis Mut und Ermutigung und das aus der Rosskastanie hergestellte „White Chrestunt“ bringt bei geistiger Unruhe klare Gedanken. Alle Bachblüten-Konzentrate sollen ausgleichend auf Charakter und Gemüt wirken.

Eine Zuhörerin hatte ihre Zweifel, insbesondere da das Heilmittel nur „tröpfchenweise“ eingenommen werden muss. Spontaner Widerspruch einer anderen Zuhörerin: „White Chrestunt“ hilft auch, wenn man nicht daran glaubt. Nach Einnahme des Heilmittels ist die geistige Unruhe meines Mannes verschwunden und er kann wieder klar denken! Und vor allem, es gibt keine Nebenwirkungen, selbst bei einer Überdosierung nicht.

Nach dem Vortrag über die Bachblüten-Therapie erfolgte der Bericht des Vorsitzenden, der sich darüber freute, dass die Vorträge stets gut besucht sind. Ein Grund, die Angebote zu erweitern. Mit dem Hinweis auf die „Subvention“ der Therapien, denn sowohl Wasser- als auch Trockengymnastik dauern für Vereinsmitglieder zehn Minuten länger, gab Ulli Milas Tipps zur Antragstellung.

Bei einem stabilen Mitgliederbestand bestehen 18 Wasser-Gymnastikgruppen und 15 Trocken-Gymnastikgruppen. Die Teilnehmer kommen nicht nur aus der Gemeinde Bad Grund, sondern auch aus Northeim über Katlenburg, Seesen, Clausthal, Herzberg bis Salzgitter. Die Qualität der Anwendungen in einem Solehallenbad hat sich offensichtlich herumgesprochen, war zu hören. Neben der regelmäßigen Überprüfung der Wasserqualität haben auch Fachleute der Universität Göttingen, die im Auftrag der Gewerbeaufsicht tätig sind, eine gute Wasserqualität bestätigt.

Mit einem Dank an die Therapeuten für die gute Betreuung und dem Dank an Dr. Oswald Sander für die Bereitstellung der Räumlichkeiten beendete der Vorsitzende seinen Bericht und übergab an Kassenwart Hartmut Römer, der mit einem zufriedenstellenden Kassenbestand aufwarten konnte.  Kassenprüferin Anneliese Ewers bestätigte eine korrekte Kassenführung und beantragte die Entlastung des Vorstandes, die einstimmig erfolgte.

Als Schirmherr der Osteoporose Selbsthilfegruppe überbrachte Bürgermeister Harald Dietzmann die Grüße von Rat und Verwaltung. Nicht nur mit dem aktuellen Vortrag habe er Dinge hinzugelernt, sondern sich an den Vortrag über die Atlaskorrektur erinnert. Hier werde den Mitgliedern Wissen von außen vermittelt, was sehr gut ankommt.

Insbesondere über die Therapiegruppen werde der Erhalt des Solehallenbades für den Kur- und Fremdenverkehr gesichert, überbrachte der Bürgermeister die gute Nachricht, dass Zuschüsse für die Sanierung des Solehallenbades beantragt seien und sicher bewilligt würden.ps

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