Bahnübergänge sollen im nächsten Jahr umgestaltet werden

Verkehrsfläche hinter dem Bahnhof Gittelde/Windhausen soll vergrößert und saniert werden

Eigentlich sollten die Bahnübergänge bereits im Jahr 2018 umgestaltet werde. Die Bahn verspricht den Umbau nun für 2020.

Windhausen. Die eigentlich schon für 2018 geplante Umgestaltung der beiden Übergänge am Bahnhof in Gittelde verschiebt sich abermals. Dies teilte der Bürgermeister der Gemeinde Bad Grund, Harald Dietzmann, auf der jüngsten Sitzung des Ortsrates in Windhausen mit. Die Umbauten sollen nun im kommenden Jahr erfolgen, habe ihm die Deutsche Bahn mitgeteilt. Daneben sollen auch noch drei weitere Bahnübergänge (zwei im Bereich der Realgemeinde Am Galgen in Gittelde und einer Am Johannisborn in Badenhausen) umgebaut werden.

Wie Dietzmann erklärte, soll am Bahnhof in Gittelde/Windhausen die Verkehrsfläche auf der Seite des Baulagers und der Zufahrt zu der BIG vergrößert werden. Der bisherige schlechte Zustand, gerade bei Regenwetter, soll damit auch erheblich verbessert werden. Im Rahmen des Eisenbahnkreuzungsgesetz könne dies jedoch auch zur Folge haben, dass sich die Gemeinde an den Kosten zu einem Drittel beteiligen müsse, genauso wie der Bund und die Bahn mit je einem Drittel.

Was den Bahnübergang in der Nähe der Firma Galke angeht, soll dort ein Übergang mit einer Fahrspurtrennung erfolgen. Des Weiteren soll die Bahnhofstraße aus Richtung Bahnhof kommend über den Übergang und auch dahinter nach links mit einer abknickenden Vorfahrt versehen werden. Die Schrankenanlage wird durch Halbschranken ersetzt. Durch die moderne Technik sollen die Schließzeiten der Schranken jedoch wesentlich kürzer sein, als es bisher der Fall sei. Jedoch müssen dann bei geschlossenen Schranken die Verkehrsteilnehmer aus beiden Richtungen halten. Auch bei dem zweiten Bahnübergang rechts vom Bahnhof werde man Halbschranken einbauen. Größere Fahrzeuge werden dann hinter dem Übergang über einen Wendehammer geleitet. Bei beiden Bahnübergängen soll die Zuwegung zu den Firmen durch größere Fahrzeuge oder Lkw sichergestellt sein.

Im weiteren Verlauf nahmen die Ortsratsmitglieder den Haushaltsplan 2020 zustimmend zur Kenntnis. Für Windhausen sind darin Mittel für die Sanierung der Alten Burg und die Einrichtung einer Zehner-Kleingruppe im Kindergarten vorgesehen. In seinem Bericht hinterfragte der Ortsbürgermeister, Burkhard Fricke, den fehlenden Ansatz im Haushalt für die Sanierung der Bruchsteinmauer in der Burgstraße. Dazu sagte Dietzmann, dass die Mittel dafür aus dem Sondertopf für Unterhaltungsmaßnahmen kämen. Dieser Punkt soll jedoch noch im Bauausschuss besprochen werden. Enttäuscht zeigte sich Fricke darüber, dass wohl trotz Absprache die geplanten Umgestaltungen einer Grünfläche „Im Knick“ nicht erfolgt seien. In einem Telefongespräch ergänzte Dietzmann dazu, dass hier jedoch nach der gemeinsamen Begehung im Frühjahr im Protokoll festgehalten wurde, dass die Maßnahme nur durchgeführt werde, solange Haushaltsmittel dafür vorhanden seien. Hier einigte man sich dann jedoch darauf, dass man beim Umwelttag im kommenden Jahr am 28. März gezielt in diesem Bereich „Im Knick“ sauber machen werde.

Fricke berichtete auch, dass es mit Blick auf den Teich statt bisher drei nur noch einen Interessenten für den Pachtvertrag gebe. Dieser sehe sich aber wohl mit dem jetzigen Zustand überfordert. Man wolle ihm aber gerne einen Container für den Grünabfall zur Verfügung stellen und auch aus der Einwohnerschaft heraus bei den Pflegemaßnahmen unterstützen.hn