Die Bürgerstiftung ist gegründet

Beim Start angepeiltes Mindestkapital mit 60.000 Euro deutlich übertroffen / Stiftungsrat und Vorstand gewählt

Die anwesenden Gründungsmitglieder unterzeichneten das Stiftungsgeschäft.

Brunshausen. Am Mittwoch ist sie gegründet worden. Das sogenannte Stiftungsgeschäft, der Gründungsakt für die Bürgerstiftung Bad Gandersheim, fand im Rosencafé in Brunshausen statt. Im Vorfeld bereits waren interessierte Menschen angesprochen und um einen Stiftungsbeitrag gebeten worden, um das zur Gründung vorgebenene Kapitalziel von 50.000 Euro zu erreichen. Fast alle Stifter waren persönlich zugegen und durften dann auch unter die Gründungsurkunden ihre Signets setzen.

Dr. Gisbert Vogt und Achim Lidsba als die Initiatoren der Gründung dieser Stiftung konnten in Brunshausen zufrieden feststellen, dass die angepeilte Marke deutlich übersprungen worden sei. Das Stiftungskapital am Gründungstag lag bei knapp 60.000 Euro. Darin Zustiftungen zwischen 100 und in der Spitze 7.500 Euro.

Lidsba und Vogt stellten in den einführenden Worten noch einmal fest, dass die Landesgartenschau 2022 ein eminent wichtiger Meilenstein für Stadt und Region sei. Der Blick der Bürgerstiftung gehe aber darüber hinaus auf die Meilensteine, die dahinter folgen werden. Die Stiftung sei das richtige Instrument, um vorausschauend, perspektivisch und mit langem Atem Politik und Gesellschaft begleitend zu unterstützen.

„Mit der Stiftung übernehmen wir auf der Grundlage der Satzung für jedermann sichtbar Verantwortung für ein gedeihliches Wohlergehen in unserer Heimat. Für dieses Bürgerengagement sollten wir provokativ werben, um die Stiftung nach vorn zu bringen“, so Achim Lidsba.

Das Stiftungsgeschäft bestand dann darin, die als Unterlagen vorbereiteten Präambel, Unterschriftenliste und Satzung von den Gründungsmitgliedern gegenzeichnen zu lassen. Das wurde von fast 30 Anwesenden vollzogen. Damit war die Gründung geschafft.

Und schon hatte die neue Bürgerstiftung weitere Formalschritte zu absolvieren. In diesem Fall einen Stiftungsrat zu wählen, der die Aufsichtspflicht in der Stiftung wahrnimmt. Dazu waren bereits sieben Vorschläge unterbreitet, zwei weitere kamen in der Versammlung dazu. Gewählt wurden; Dr. Klaus Berling (KVV), Dr. Hartmut Heuer, Bettina Plock-Girmann (Rosencafé), Thorsten Prieß (Paracelsus), Dirk Scheuner (E-Center), Uwe Schütze (Assekuranz) und Dr. Gisbert Vogt (Part AG). Zusätzlich sind Mitglieder des Stiftungsrates die Bürgermeisterin sowie ein Mitglied des Stadtrates, das am Donnerstag noch bestimmt werden musste. Die beiden Stadtvertreter haben allerdings im Stiftungsrat kein Stimmrecht.

Bestimmt wurde gleich im Anschluss auch der  Stiftungsvorstand. Für diesen waren als Vorsitzender Achim Lidsba, Stellvertreter André Hüsken und Schatzmeisterin Simone Paul vorgeschlagen und wurden so auch gewählt.

Eines der nächsten Ziele der Bürgerstiftung wird nun sein, sich breit bekannt zu machen und die Stiftungsziele öffentlich so zu verbreiten, dass durch weitere Zustiftungen der Kapitalstock der Stiftung rasch größer wird. Besonders geeignet sind dafür unter anderem auch Erbschaften, die damit nachhaltig und lange einen bleibenden Zweck erfüllen. Darüber hinaus sind zweckgebundene Spenden möglich. Über all das will die neue Bürgerstiftung bald umfassender öffentlich informieren.rah

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