Experiment Mitfahrbank

Ortsrat von Badenhausen stellte zwei Projekte vor

An der Thüringer Straße vor dem „Haus Hermine“ steht eine Bank, die zur Mitfahrbank umgerüstet werden kann.

Badenhausen. Es sei nichts Neues, aber einen Versuch wert, so der Ortsbürgermeister, Erich Sonnenburg, bei der Vorstellung des Projektes „Mitfahrbank“. Zwei Bänke sollen dafür ausgewiesen werden, damit deren Benutzer mit zum Einkaufsgebiet in Teichhütte genommen werden. Eine stehe bereist an der Thüringer Straße in der Nähe der Bushaltestelle vor dem „Haus Hermine“, eine andere soll direkt am Bürgerpark aufgestellt werden. Das Gegenstück kommt dann auf das Gelände der Einkaufsmärkte. Damit man den Sinn der Bänke erkenne, sollen diese speziell gekennzeichnet werden. „Wer auf der Bank sitzt, signalisiert, ich möchte mitgenommen werden. Der Inhaber des Edeka-Marktes habe Bereitschaft signalisiert, finanziell zu unterstützen. Man werde aber auch mit dem Aldi-Markt noch Kontakt aufnehmen. Für Fahrer, die jemanden mitnehmen, stelle dies auch kein Problem dar, so Florian Panknin (SPD). Das Mitnehmen erfolge in einem privaten Rahmen, also wie bei der Mitnahme von Bekannten. Das beinhalte eine ganz normale Haftung als Fahrzeugführer.

Außerdem berichtete Sonnenburg, dass man auf Anregung der SPD-Fraktion über die Ausweisung eines Baugebietes nachdenke. Anfragen nach Bauplätzen müsse er oft verneinen. Machbar wären Baugebiete im Ortseingangsbereich vor der ehemaligen Gaststätte Schütte oder in der zweiten Reihe Am Breitenberge. Angedacht seien zehn oder zwölf Einheiten, mit der Möglichkeit einer Erweiterung. Hier wurde die Verwaltung damit beauftragt, die Landeigentümer nach einem möglichen Verkaufsinteresse zu fragen und auch die Kosten verschiedener Erschließungsvarianten aufzustellen, die entweder von Gemeindeseite oder über ein Erschließungsunternehmen erfolgen können.

Weiter berichtete der Bürgermeister der Gemeinde Bad Grund, Harald Dietzmann, dass aus dem Ehrenamtsfond des Energieversorgers HarzEnergie 1.500 Euro für Badenhausen abgerufen werden können. Die ganze Gemeinde Bad Grund erhalte aus dem Fond 6.750 Euro. Zudem sei die zunächst die angedachte Befristung auf drei Jahre von der HarzEnergie aufgehoben sei. Demnächst gehe der Breitbandausbau durch die Telekom mit Glasfaser weiter. Von Lasfelde her kommend wird die Verlegung in Richtung Thüringer Straße/Eisdorfer Straße im sogenannten Trenching-Verfahren im Seitenbereich erfolgen. Eine spezielle Fräsmaschine kommt dafür zum Einsatz. Diese schneidet schmal in den Asphalt ein. Nach der Rohrverlegung wird die Fuge wieder mit stabilisierendem Beton verschlossen. In das Rohr kann dann die Glasfaser eingeblasen werden.

Alexander Blötz (SPD) regte an, ob aus dem zur Verfügung stehenden Budget der Gemeinde eine neue Rutsche auf den Spielplatz in der Lehmkuhle errichtet werden könne. Hier werde man sich mit der Sachbearbeiterin Ortsbild und Grünflächenpflege, Birgitt Nienstedt, verständigen.hn

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