Mitte Juni soll der Bau der 18-Loch-Minigolfanlage starten

Zwei Firmen sind dafür nötig / Im Bad Grunder Kurpark ist einiges geplant

Die neue Bad Grunder Minigolfanlage wird auf einer gut 1250 Quadratmeter großen Fläche im unteren Kurparks errichtet. Wenn nichts dazwischen kommt, könnten die Arbeiten Mitte Juni starten und bereits Ende Juli abgeschlossen sein.

Bad Grund. Die Attraktion kehrt in die Bergstadt zurück, wenn auch an neuer Stelle. Wie Bürgermeister Harald Dietzmann auf Anfrage des „Beobachter“ mitteilt, sieht es in puncto Minigolfanlage gut aus. Die Firma für den Bau der 18-Loch-Anlage wurde bereits beauftragt, das zweite Unternehmen, das für die Realisierung wichtig ist, wird noch in dieser Woche folgen. Mitte Juni soll der Bau der 18-Loch-Anlage im Kurpark starten. Wenn es sogar noch schneller über die Bühne geht, vielleicht sogar bereits am 8. Juni. Bereits Anfang August könnten dann die Bad Grunder und alle Freunde des Minigolfs die ersten Bälle auf der Anlage spielen, denn Ende Juli sollen die Arbeiten vor Ort abgeschlossen sein. 

Zur Erinnerung: Ende Januar 2018 hatten der Orkan „Friederike” und der Bach „Flut” das Lebenswerk von Christa und Richard Laux zerstört. Zwei Jahrzehnte lang hatte sich das Ehepaar um ihre liebevoll, gestaltete Anlage an der Clausthaler Straße gekümmert. Dann kam das Aus, die Bergstadt wurde um eine Attraktion ärmer. Umso glücklicher ist auch Bürgermeister Harald Dietzmann, dass Eigentümer Dr. Oswald Sander die Idee, einen Neubau auf seinem Areal im unteren Kurpark an der Elisabethstraße – zwischen Atrium und Uhrenmuseum – zu realisieren, begeisterte. Jetzt erfolgt die Umsetzung, die auch angesichts der Corona-Krise gar nicht so einfach ist, wie Kämmerer Volker Höfert im Gespräch mit dem „Beobachter“ umreißt.

Den Bau einer solchen Anlage können nur wenige Firmen realisieren. Laut Volker Höfert sind einigen, bedingt durch Corona, die Zulieferer im Ausland weggebrochen, sodass am Ende nur eine Bewerbung für diesen Teil einging. „Zum Glück haben wir da noch eine deutsche Firma gefunden, die die 18-Loch-Anlage bauen kann“, ist der Bad Grunder Kämmerer erleichtert. Der Auftrag ist erteilt. Für den zweiten Teil, nämlich die Gestaltung der Anlage – wie Begrünung und den Wegebau – gingen bei der Verwaltung zwei Bewerbungen ein.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 200.000 Euro. Das Regionalmanagement der Lokalen Aktionsgruppe der LEADER Region Osterode hat den Fördermittelantrag bewilligt. „Bad Grund ist tolles Beispiel für aktive Förderungspolitik, dazu kann ich der Gemeinde und allen Bürgern nur gratulieren“, sagte Frank Uhlenhaut, Vorsitzender der Lokales Aktionsgruppe, im September 2019 bei der Übergabe des Förderbescheids. Laut Volker Höfert werden 200.000 Euro investiert, der Großteil, genauer 80 Prozent, finanziert LEADER, dies sind 140.000 Euro. Die restlichen 60.000 Euro verbleibt als Eigenanteil bei der Gemeinde Bad Grund.

Die neue Bad Grunder Minigolfanlage wird auf einer gut 1250 Quadratmeter großen Fläche im unteren Kurpark errichtet. Gebaut werden insgesamt 18 Bahnen, die die Besucher vor unterschiedliche Herausforderungen stellen werden. Ziel ist es mit möglichst wenig Schlägen den Ball vom Startpunkt aus über die Bahn ins Loch zu bringen. Theoretisch ist das mit einem einzigen Schlag möglich, was nur selten gelingt. Freuen können sich die Minigolffans laut dem Plan unter anderem auf den Vulkan, auf die liegende Schleife, auf eine gerade Bahn mit Zielkreisfenster und auf die Pyramide Typ A (3D volle Form). Minigolf ist für alle Generationen geeignet und kann auch von Menschen mit Handicap gespielt werden. Letzteres ist den Bad Grundern immens wichtig, von vornherein war klar, dass die Anlage barrierefrei gestaltet wird. Verbunden mit der Hoffnung, dass die Anlage auch von den Einwohnern genutzt wird.syg

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