Vom Lanz Bulldog bis zum Opel GT

Erstes Oldtimertreffen in Badenhausen soll keine Eintagsfliege bleiben

Jörg Stolze, Gerd Eckert, Natalie Feierabend-Hauck und Simon Ohm (von links) freuten sich dass das Oldtimertreffen so gut gelaufen war.

Badenhausen. Jörg Stolze, Simon Ohm, Gerd Eckert und Frank Nowag hatten schon lange überlegt, ein Oldtimertreffen auszurichten, wo weder Aussteller noch Besucher zur Kasse gebeten werden. Als sie in Badenhausen mit Steffi Dörrier von der „Partyscheune“ sprachen, stand fest, dass sich das Gelände vom Posthof für einen Tag in ein Ausstellungsgelände verwandeln würde.

Schon vor dem offiziellen Beginn rollten die ersten Straßen- und Landwirtschaftsfahrzeuge an. Dazu gehörte übrigens auch das Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde, welches 1955 zusammen geschraubt wurde und schon lange in Pension ist.

Unter den Autos waren Opel, Ford, VW, Porsche, Mercedes und andere Marken. Eines stach besonders heraus, weil es über drei Räder verfügt und an die „Schwalbe“ erinnerte. Es war das zweisitzige Kleinstfahrzeug Simson-Duo 4/1 aus dem Jahr 1976, das einst auf den Straßen der ehemaligen DDR zu sehen war. Joachim Bindrim aus Seesen hat das Fahrzeug im Schrottzustand erworben, innerhalb von vier Wochen wieder auf die Räder ge- und jetzt in Badenhausen vorgestellt.

Bei den Treckern war es ein Lanz Bulldog 1624 aus dem Jahr 1955, der viele interessierte Blicke auf sich zog.

Insgesamt waren rund 60 Fahrzeuge aus dem Altkreis Osterode, dem Landkreis Goslar, dem Landkreis Northeim und aus Salzgitter angerollt, und Besucher sowie Aussteller ging der Gesprächsstoff nicht aus. Mit Speis und Trank wurden alle in gemütlicher Atmosphäre versorgt. Am Ende stand für die vier Organisatoren fest, dass dieses Oldtimertreffen nicht das Letzte auf dem Posthof gewesen sein dürfte.pb