„Wild Wild West“ in Windhausen

Andreas Fischer stellt private Playmobil-Sammlung mit über 2.000 Teilen Mitte Oktober aus

Seit seiner Kindheit sammelt Andreas Fischer Playmobil, aber nur Figuren und Zubehör aus dem wilden Westen.

Windhausen. Kutschfahrten durch die Straßen, eine Schlägerei im Saloon, einen Brief beim Telegraphenamt aufgeben – Andreas Fischer aus Windhausen kann ganze Straßenszenen und Schlachten aus dem guten alten „Wilden Westen“ mit Playmobil-Figuren und -Häusern nachstellen. Über 2.000 Figuren, Häuser, Kutschen, Pferde, Büffel, Soldaten und Indianer hat Fischer seit seiner Kindheit gesammelt, verfeinert, umgebaut und so zu teils einmaligen Unikaten umfunktioniert.
Für Interessierte und Playmobil-Fans gewährt Fischer nun einen Einblick in seine Sammel- und Bastelleidenschaft und öffnet dafür das ehemalige Schützenhaus in Windhausen. Die Ausstellung seiner privaten Sammlung findet von Freitag bis Sonntag (15. bis 17. Oktober) statt und ist am Freitag von 15 bis 19 Uhr und am Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet zwei Euro, jeder Besucher erhält eine kleine Überraschungsfigur.

Die Playmobil-Figuren und Bausets gibt es seit 1974, damals war Fischer vier Jahre alt, und seitdem sammelt er auch. In seiner Sammlung gibt es auch Raritäten, die es so in dieser Form nicht in Deutschland zu kaufen gab. Playmobil ist ein System-Spielzeug und eine Marke der deutschen geobra Brandstätter Stiftung & Co. KG (oder einfach Brandstätter-Gruppe) mit Sitz in Zirndorf bei Nürnberg. Das ursprüngliche Hauptelement war eine 7,5 Zentimeter große, menschenähnliche Spielfigur aus Kunststoff. Die Markteinführung erfolgte 1974 mit den ersten Figuren Ritter, Indianer und Bauarbeiter. Erfinder von Playmobil ist der Mustermacher und damalige Chefentwickler Hans Beck, der die Idee eines neuen Spielsystems auf Wunsch von Firmeneigentümer Horst Brandstätter realisierte. Der Markenname Playmobil geht ebenfalls auf Hans Beck und Horst Brandstätter zurück. Der charakteristische blaue Schriftzug wurde von dem Künstler und Grafikdesigner Rainer Willingstorfer entworfen.

Die Ausstellung von Andreas Fischer wird in der Einbahnstraßen-Regelung durchlaufen, ebenso gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen.hn

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