Allee heißt nun nach Gerd Brennecke

Erinnerung an den verstorbenen Altbürgermeister

Am Rande der Altstadt erinnert künftig die Bürgermeister-Brennecke-Allee an die Verdienste des Bockenemer Kommunalpolitikers.

Bockenem. Die Anwohner der Allee in Bockenem müssen sich an eine neue Adresse gewöhnen. Sie notieren künftig Bürgermeister-Brennecke-Allee als Absender auf alle wichtigen Schriftstücke. Der Ortsrat hatte sich einmütig dafür ausgesprochen, mit der Umbenennung der Straße die Verdienste des im November 2017 verstorbenen Altbürgermeisters zu würdigen.

„Ihm lag Bockenem immer sehr am Herzen“, erklärt Ortsbürgermeisterin Christina Philipps. Die Familie hatte nach seinem Tod den Wunsch geäußert, dass eine Straße an den beliebten Kommunalpolitiker erinnern soll. Zuvor standen mehrere Vorschläge zur Diskussion. Doch viele Straßen schieden aus, weil sie einen historischen Hintergrund haben. Schließlich war die Wahl auf den Straßenzug am Rande der Altstadt gefallen.

Gerd Brennecke, der 88 Jahre alt wurde, war von 1996 bis 2004 Bürgermeister der Stadt Bockenem. Dazu kommen 23 Jahre als Ortsbürgermeister. In seine Amtszeit fiel unter anderem die 850-Jahrfeier in Bockenem. Auf der langen Liste stehen auch die langjährigen Mandate im Rat und Kreistag, den er auch eine Zeit lang als Vorsitzender leitete. Falls es mal Unstimmigkeiten gab, versuchte er über 30 Jahre lang als Schiedsmann die Unstimmigkeiten in Bockenem aus der Welt zu schaffen.

Gerd Brennecke war auch ein Mann der Vereine. Er wusste durch sein Wirken in 21 Vereinen, wie wichtig ein reges Vereinsleben ist. Drei Jahrzehnte gehörte der Bockenemer zu den Kirchenvorstehern der evangelischen St.-Pankratius-Gemeinde. In der Zeit lag ihm eine ökumenische Zusammenarbeit der Kirchen sehr am Herzen. In nächster Zeit wollen die Ortsratsmitglieder noch eine Zusatztafel unter den Straßenschildern notieren, auf der Einzelheiten zur Arbeit von Gerd Brennecke zu lesen sind.mv

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