Dem Ziel ein Stück näher gekommen

Hanomag-IG nimmt 7.300 Euro aus der Crowdfunding-Aktion der Volksbank entgegen

Vorstandsmitglied Andreas Wobst, Crowdfunding-Ansprechpartnerin Denise Wehe und Bereichsleiter André Hüsken überreichen dem Vorsitzenden der IG, Horst-Dieter Görg (2. von links), und Chefmechaniker Klaus Thon (links) den Betrag von 7.272 Euro. Das Ergebnis aus der Sammlung ist für den Nachbau des Hanomag Rekord Diesel Rennwagens bestimmt.

Störy. Die Bemühungen haben sich für die Hanomag-Schrauber aus Störy gelohnt: Über die Crowdfunding-Plattform der Volksbank ist es ihnen gelungen, fast 7.300 Euro für den Nachbau des legendären Hanomag Rekord Diesel Rennwagens einzustreichen. „Damit sind wir wieder ein Stück weiter gekommen, um das Projekt finanziell abschließen zu können“, erklärt der Vorsitzende der Hanomag-Interessengemeinschaft, Horst-Dieter Görg.

„Crowdfunding ist ein innovatives Finanzierungsmodell, bei dem eine Vielzahl von Menschen online gemeinsame Projekte finanzieren“, betont Volksbank-Vorstand Andreas Wobst. Gemeinnützige Vereine können auf der Plattform, die im Internet unter der Adresse www.mehrwerte.viele-schaffen-mehr.de zu erreichen ist, Projektideen den Menschen aus der Region vorstellen. Projektunterstützer können darauf ihre Lieblingsprojekte finanzieren. Bislang hat es fünf Vorhaben gegeben, die mittlerweile abgeschlossen sind. Drei Projekte sind derzeit online. „Für uns ist die Crowdfunding-Plattform ein tolles Instrument, um Menschen zusammenzubringen und das gesellschaftliche Miteinander in der Region zu stärken“, betont das Vorstandsmitglied.

Mitarbeiterin Denise Wehe ist für die Vereine und Institutionen, die ein Crowdfunding-Projekt bei der Volksbank einreichen, Ansprechpartnerin und hilft bei der technischen Umsetzung der Projektvorstellung auf der Crowdfunding-Plattform. In dem Betrag von 7.272 Euro sind 1.500 Euro enthalten, die aus dem Topf des Gewinnsparens stammen. „Wir freuen uns, dass solch eine hohe Summe am Ende herausgekommen ist“, erklärt Horst-Dieter Görg.

Die Übergabe des eingesammeltes Betrages war für ihn eine gute Gelegenheit, den Gästen von der Volksbank das gerade eingetroffene Armaturenbrett für Rekord Diesel Rennwagens vorzustellen. Jeder Verein, der ein Projekt auf der Crowdfunding-Plattform der Volksbank abschließt, bekommt das Maskottchen „Crowdi“ überreicht. „Mit dem großen Sparschwein lassen sich bei Veranstaltungen weitere Spenden sammeln“, schmunzelt Wobst. Das genossenschaftliche Motto „Was einer nicht schaffe, dass schaffen viele“ sei bei der Gruppenfinanzierung besonders erlebbar, unterstreicht der Vertreter des Vorstandes. Andreas Wobst und seine Kollegen wünschen sich, dass noch viele weitere Vereine die Plattform nutzen und ihre Projekte mit Crowdfunding voranbringen.

Die Idee des Crowdfunding ist nicht neu. Es gibt bereits viele solcher Portale im Internet, bei denen Firmen, Start-Up‘s oder auch Einzelpersonen Gelder für die Umsetzung ihrer Projekte sammeln. Ein wichtiges Anliegen sei es, die Plattform der Genossenschaftsbank einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Für die vergangenen Monate ziehen die Verantwortlichen jedenfalls schon einmal eine positive Bilanz.mv

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