Es läuft beim Musikzug Bockenem

Vorbereitungen für das Winterkonzert am kommenden Sonntag in der Clemenskirche

Lothar Stark (vorne) wurde für seine 40-jährige Mitgliedschaft von der Musikzug-Vorsitzenden Christina Bosse geehrt. Es gratulieren zudem (hinten von links) Bürgermeister Rainer Block, JuMBo-Leiter Alexander Rath, 2. Vorsitzende Thorsten Linde und Kassenwart Mathias Jörn.

Bockenem. Musikalisch sieht sich der Musikzug Bockenem auf einem hohen Niveau. Neben der weiteren Ausbildung steht daher die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls ganz oben auf der Liste, berichtete die Vorsitzende Christina Bosse. Die Partnerschaft mit der Güntersberger Blasmusik aus Bockenems Partnerstadt möchten die Musiker gerne ausbauen. Nachdem diese im Jahr 2016 beim Großkonzert der musiktreibenden Züge in Bockenem mit dabei waren, fuhr der Musikzug zum Gegenbesuch und musizierte im Ostharz ebenfalls gemeinsam.

Eine weitere Besonderheit im vergangenen Jahr war die Auszeit des musikalischen Leiters Thomas Linde, der sich mehrere Monate in den USA befand. Reinhard Walprecht übernahm in dieser Zeit die Vertretung. „Das hat alles gut geklappt“, berichtete Bosse.

Neben dem Großkonzert der Musikzüge Bockenems am 14. April in der Ambergausporthalle, steht auch das eigene Winterkonzert sowie der Nachwuchstag im Fokus diesen Jahres. Am kommenden Sonntag erklingen in der katholischen Clemenskirche winterliche, aber auch einige andere Stücke. Statt eines Tags der offenen Tür, bei dem sich zuletzt immer der Nachwuchs präsentierte, gibt es in diesem Jahr ein gemeinsames Konzert von Stammorchester und Nachwuchs. Letzter ist im „JuMBo“ – Jugend des Musikzuges Bockenem – organisiert. Diese Veranstaltung ist für September geplant.

Derzeit spielen 29 Aktive im Stammorchester, zwölf sind es bei der Jugend. Einige von den Jugendlichen spielen bereits in beiden Gruppen mit. Weiterer Nachwuchs ist gerne gesehen, ab Flöte beginnt die Ausbildung. Wer Interesse hat, kann sich bei Jugendwart Alexander Rath melden.

„Seit 18 Jahren leistet ihr eine tolle Jugendarbeit“, lobte Ortsbrandmeister Ulf Liewald „seine“ Musiker. Damals seien es gerade noch 14 Mitglieder gewesen und es wurde über eine Auflösung diskutiert. Das steht jetzt überhaupt nicht mehr zur Debatte. Der Musikzug Bockenem ist derzeit aus dem musikalischen Leben der Stadt nicht wegzudenken.dh