Gelbe Füße für einen sicheren Schulweg

Rund um die Grundschule Bockenem zeigen Markierungen, wo die Kinder langgehen und anhalten sollen

Rund um die Grundschule Bockenem sind nun „Gelbe Füße“ für einen sichere Schulweg zu finden. Einige weitere werden in der nächsten Zeit noch folgen.

Bockenem. „Kleine Füße – sicherer Schulweg“, zum Schulanfang gibt es jede Menge Aktionen, mit denen Schule, Polizei und Verkehrswacht den Schulweg insbesondere für die neuen Erstklässler sicherer gestalten möchten. Ein Baustein dazu sind die „Gelben Füße“, die die Klasse 1c gestern mit ihrer Sachkundelehrerin Ulrike Senftleben an verschiedenen Stellen auf den Gehwegen aufbrachte. „In letzter Zeit sehen wir immer öfter, dass die Kinder ohne zu gucken über die Straße gehen, auch schon einmal bei einer roten Ampel“, sagt sie. Daher kam ganz kurzfristig zum Ferienende die Idee, die „Gelben Füße“ aufzubringen.

Die Verkehrswacht Bockenem war schnell im Boot, Frank Ebeling besorgte die Genehmigungen der Stadt und das Material von der Landes-Verkehrswacht. Die Markierungen werden insbesondere an Stellen angebracht, an denen die Kinder die Straße sicher überqueren können. Es sind zwei Füße nebeneinander mit einem Strich davor. Das soll symbolisieren, an diesen Stellen stehenzubleiben und sich umzuschauen, ob die Straße tatsächlich überquert werden kann. Dies betrifft nicht nur Ampeln oder Zebrastreifen, sondern auch andere Überwege. So beispielsweise die Überquerung des Steinmetzweges vom „Schwarzen Weg“ aus kommend. Demnächst sollen noch weitere Füße dazukommen – gehende. Damit sollen die Jungen und Mädchen zu den Überwegsstellen geführt werden, so Senftleben.

„Die Schule hat das sehr gut vorbereitet“, lobt Polizistin Birgit Koschnitzke, die in Bockenem für Prävention zuständig ist und gemeinsam mit ihrem Hildesheimer Kollegen Polizeihauptkommissar Hans-Joachim Kliem die Aktion vor Ort begleitete. Dazu gehört natürlich auch der sichere Schulweg. Schon im Vorfeld gab es dazu den Fußgängerführerschein. Den legen die Kinder zum Ende ihres Kindergartendaseins ab. „Leider nehmen inzwischen nicht mehr alle Kindergärten daran teil“, bedauert Koschnitzke. Sie ist derzeit häufiger an der Schule vor Ort und achtet darauf, dass sich alle Verkehrsteilnehmer richtig verhalten. Insbesondere die Fahrer falschparkender Autos nimmt sie dabei ins Visier, spricht sie an und gibt Infozettel mit. Zumindest bis zu den Herbstferien wird das auch noch weiterlaufen. Bis dahin, so natürlich die Hoffnung, haben die neuen Schüler ihren Weg „drauf“.dh

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