Hungrig ging niemand nach Hause

Plattduitsche Frünne hatten zum Schlachteessen geladen / Nächster Nachmittag am 15. März

Nach einem Sketch in plattdeutscher Sprache von Wilhelm Löhr und Werner Lagershausen ging es ran an das Buffet.

Bönnien. Eins war sicher: hungrig musste niemand der über 60 Anwesenden nach dem plattdeutschen Abend die Gaststätte Maas verlassen. Wie in jedem Jahr haben die Plattduitschen Frünne iut'm Ambergau zum Schlachteessen eingeladen. Den Auftakt bildeten Geschichten in der beliebten ostfälischen Mundart. Nachdem Werner Lagershausen und Wilhelm Löhr in einem kleinen Sketch eine Unterhaltung zwischen einem Melker und einem Bauern zum Besten gegeben haben, wurde das Buffet eröffnet.

Dass ausreichend Wurst zur Verfügung stand, war Werner Lagershausen und seinen Wursteknechten Günther Dörrig und Bernd Winter sowie der Wurstemagd Maike Becker zu verdanken, die wenige Tage zuvor die leckeren Köstlichkeiten zubereitet haben. Für jeden Geschmack war etwas dabei, selbst Personen, die gar nicht so sehr auf Knack- und Rotwurst erpicht waren, waren mit Pfeffersack, Mett und Leberwurst gut bedient. Auch zwei kleine Mettschweine schrumpften im Laufe des Abends zusammen. Die verbliebene Wurst fand zum Abschluss des Abends zahlreiche glückliche Abnehmer, so dass auch für den Genuss in den eigenen vier Wänden gesorgt war. Es war wieder ein sehr gelungener Abend, der keine Wünsche offen lies.

Wer ebenfalls Interesse an der plattdeutschen Sprache hat, kann einfach zum nächsten plattdeutschen Nachmittag vorbeischauen. Dieser findet am Freitag, 15. März ab 15 Uhr im Hofcafé „Zum alten Gustav“ in Hary statt.mbe

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