Meteor: Zukunftsvision „Rubber Valley“

Neue Besitzer planen am Hauptstandort in Bockenem Investitionen in Millionenhöhe

Hier wird sich einiges verändern: Die bisherigen Verwaltungsgebäude der Meteor sollen durch eine neue Konzernzentrale an der Ecke Hindenburgstraße / Ernst-Deger-Straße ersetzt werden.

Bockenem. Vor rund 14 Monaten haben der Münchener Finanzinvestor Aequita und der Automobil-Zulieferer Prettl das Bockenemer Unternehmen Meteor gekauft. Am heutigen späten Nachmittag wurde nun per Videokonferenz eine Zukunftsvision für Meteor präsentiert. Mit dabei waren unter anderem Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann, Vertreter verschiedener Firmen, Unternehmerverbände und Hochschulen sowie weitere Vertreter aus kommunaler, Landes- und Bundespolitik.

Geplant ist in Bockenem unter anderem der Bau einer neuen Konzernzentrale, zwei neue Lagerhallen sowie die Errichtung eines „Rubber Valley“ in den dann leerstehenden Verwaltungsgebäuden und Hallen. Dort soll eine Vernetzung von Forschung, Start-ups und der Meteor selbst stattfinden – also Theorie und Praxis an einem Ort. Mit an Bord geholt wurden daher auch die Hochschulen in der Umgebung, insbesondere die TU Clausthal und die Universität Hannover.

Aber auch in neue Extrusionslinien, dem Kern der Produktion, werden hohe Summen investiert. Klar ist jedoch, personalintensive Produktion ist beziehungsweise wird noch nach Rumänien verlagert. Die Zahl der Arbeitsplätze soll dennoch stabil bleiben – und könnte durch das „Rubber Valley“ künftig sogar wieder steigen. Denn dieses Cluster soll durchaus auch andere Unternehmen nach Bockenem locken. Ein ausführlicher Bericht dazu folgt in der Ausgabe am Donnerstag.dh

Bockenem

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Neue Konzernzentrale, neue Lagerhallen und ein „Rubber Valley“