Musik und Weihnachtsbingo

Hervorragend besuchte 57. Weihnachtsfeier für die Bornumer Senioren in der Turnhalle

Für die musikalische Ausgestaltung der Feier sorgte unter anderem der Chor „Incantare“.

Bornum. Wenn in Bockenems größtem Ortsteil, in Bornum also, die Senioren zur Weihnachtsfeier eingeladen werden, dann ist schon etwas mehr Vorbereitung nötig. DRK und Ortsrat hatten wieder einmal die Turnhalle der Grundschule weihnachtlich hergerichtet und über 150 Stühle aufgestellt. Am Ende blieben nicht viele davon frei. Bei Kaffee und Kuchen sowie musikalischer Begleitung von „Wally“ und dem Kammerchor „Incantare“ verlebten die Senioren einen schönen Nachmittag. Und etwas Neues gab es auch, erstmals wurde „Bingo“ gespielt, die Zahlen brachte der Weihnachtsmann in einer Geschichte mit.

Ortsbürgermeister Ralf Marten blickte auf das vergangene Jahr zurück. Der neu aufgestellt Bücherschrank werde rege genutzt. Zum Neugeborenen- und Neubürgerempfang, der alle zwei Jahre durchgeführt wird, kamen über 30 Personen. „Der Höhepunkt des Jahres war aber wohl das dreitägige Dorffest“, erinnerte Marten an das tolle Wochenende im September. Angesprochen wurde auch noch einmal das Hochwasser, das inzwischen alle fünf Jahre komme und der Weihnachtsmarkt ein Wochenende zuvor. Mit den Worten „Jetzt sind wir schnell“, freute sich das Ortsoberhaupt über das schnelle Internet, das ebenfalls in 2017 freigeschaltet wurde. Gleichzeitig gebe es für jeden bei htp neu abgeschlossenen Vertrag 50 Euro für die örtlichen Vereine.

Für das Jahr 2018 steht auch bereits einiges an. Für insgesamt 700.000 Euro soll die Grundschule saniert werden. Ein Jahr später dann auch die Turnhalle, deren Nebenräume anschließend als Dorfgemeinschaftshaus genutzt werden können. Beim Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ habe Bornum den 4. Platz belegt und damit 400 Euro gewonnen. Auch der Dorfentwicklungsplan für die Dorfregion „Ambergau Süd“ sei bald fertig, im kommenden Herbst könnten dann wohl die ersten Anträge gestellt werden.

„In Bornum tut sich etwas“, sagte denn auch Bürgermeister Rainer Block, viele Projekte würden nun angegangen. Allerdings ergebe sich insbesondere bei Bauarbeiten das Problem, Baufirmen zu finden. Als Beispiel nannte er den Abriss einiger Garagen in Bockenem. Von 18 angeschriebenen Firmen hätte nur eine ein Angebot abgegeben „und das lag jenseits von Gut und Böse“. Mit einem kurzen Gedicht beendete Block sein Grußwort und die Veranstaltung ging zum bekannten gemütlichen Teil über, während sich die Landschaft draußen, passend zur Veranstaltung, schneeweiß färbte.dh

Bockenem

Eine gelungene Premiere