40 Prozent werden benötigt

Die Nachfragebündelung für Glasfaseranschlüsse läuft bis zum 30. November

Die Deutsche Glasfaser wirbt derzeit sichtbar für den möglichen Ausbau des Netzes im Stadtgebiet Bockenem.

Bockenem. Das Interesse ist groß, aber reicht es? 40 Prozent der Haushalte in den Ortschaften Bockenem, Königsdahlum, Bornum, Jerze, Ortshausen, Mahlum, Volkersheim, Hary, Störy und Bönnien müssen mit der Deutschen Glasfaser einen Interessensbekundungsvertrag abschließen, dann baut das Unternehmen für diese Ortschaften Glasfaseranschlüsse bis ins Haus (FTTH – Fiber to the Home).

Insgesamt 3.800 Haushalte fallen in das potenzielle Ausbaugebiet. Rund 500 Personen waren bei den beiden Infoveranstaltungen zugegen und hörten sich den rund 45-minütigen Vortrag von Projektleiter Thorsten Breer an. Anschließend blieb noch genügend Zeit, um sich bei einem der knapp zehn Mitarbeiter des Unternehmens weiter zu informieren oder persönliche Gesprächstermine zu vereinbaren. Positiv für diejenigen, die noch einen längerfristigen Vertrag besitzen – sie müssen nicht doppelt bezahlen.

Denn in einem solchen Fall stellt die Deutsche Glasfaser den Anschluss bis zu zwölf Monate lang kostenlos zur Verfügung. Auch deswegen macht Bürgermeister Rainer Block Werbung für die Anschlüsse: „Ich bin mir sicher, dass es für lange Zeit die einzige Chance für Bockenem sein wird, Glasfaseranschlüsse bis ins Haus zu bekommen. In den nächsten mindestens zehn oder 15 Jahren wird dann nichts mehr passieren.

Auch wenn ein solcher Anschluss jetzt noch nicht benötigt wird, wer weiß schon, was in Zukunft sein wird?“ Als ein Gemeinschaftsprojekt bezeichneten es Besucher der Info-Veranstaltung. Auch wer keine Glasfaser brauche, helfe mit einem Abschluss denen, die es wollen oder (in Zukunft) benötigen.

Werden die 40 Prozent über alle Haushalte bis zum Stichtag 30. November erreicht, beginnen gleich im Anschluss die Planungen. Nach Aussage von Breer sollen alle Anschlüsse bis Weihnachten 2020 stehen. Abschlüsse sind natürlich auch nach dem 30. November noch möglich.

Dann würde der Bau des Anschlusses jedoch nicht kostenlos sein, sondern mindestens 750 Euro kosten. Sollte die benötigte Anzahl nicht erreicht werden, wird kein Ausbau stattfinden und alle abgeschlossenen Verträtge mit der Deutschen Glasfaser hinfällig.

Vor dem Bau wird es für jedes Haus einen persönlichen Beratungstermin geben, um den bestmöglichen Anschluss herzustellen. Wer sich über den Glasfaseranschluss informieren möchte, kann dies auf der Internetseite www.deutsche-glasfaser.de, telefonisch unter (02861) 8133410 oder ab dem 16. September im Servicepunkt in der Königstraße 10 in Bockenem tun.dh

Bockenem

Sie wollen das DGH beleben

Große Bandbreite präsentiert