Nicht das Verlorengegangene bedauern

In Ilde gibt es auch heute noch viel zu entdecken / Rundgang mit dem Verein für Heimatkunde

Gewandmeisterin Maria Magdalena Lecher bei der Vorstellung ihres Handwerks sowie einiger ihrer Kleider.

Ilde. Glück gehabt – fast zwei Stunden lang führten Doris und Günther Haars ohne Regen durch ihren Heimatort Groß Ilde. Diese Veranstaltung war Teil des Programms des Vereins für Heimatkunde im Ambergau und wurde auch durch das Label „Rosen & Rüben 2019“ des Netzwerks Kultur & Heimat Hildesheimer Land beworben. Und tatsächlich hat der aktive Ambergauer Verein es geschafft, Teilnehmer aus dem Bereich der Stadt Hildesheim zu gewinnen, worüber sich die Vorsitzende Maike Becker sehr erfreut zeigte.

Der Rundgang durch den kleinen Ort startete in der St. Lambertikirche, wo die gut 50 Personen starke Gruppe von der Vereinsvorsitzenden, dem Ortsvorsteher Karl-Heinz Hodur und der Chronistin Doris Haars begrüßt wurden. Ihnen war es wichtig, den Ort aus heutiger Sicht zu zeigen und nicht nur bedauernd über das, was nicht mehr da war, zu berichten. Immerhin gibt es in Ilde eine Gewandmeisterin, ein Ingenieurbüro, das für die Automobilindustrie tätig ist, eine privat geführte Familienwohngruppe und im Ortsteil Klein Ilde einen Hofladen, der rund um die Uhr geöffnet hat. Weiterhin verfügt der Ort über Windkraft- und Biogasanlagen zur Stromerzeugung.

Nach dem Rundgang fand sich die Gruppe im Dorfgemeinschaftshaus ein und wurde dort anhand aufgestellter Tafeln über die vermittelten Inhalte tiefergehend informiert. Bei Würstchen, Getränken und gemeinsamen Gesprächen wärmten sich die Teilnehmer wieder auf.mbe

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