Schwierige Bedingungen für die Feuer

Osterfeuer haben vor allem am Sonnabend mit Nässe zu kämpfen / Königsdahlum verlegt die Feier ins DGH

Bockenem. Meist zufrieden waren die Verantwortlichen der Osterfeuer im Stadtgebiet. Vor allem am Sonnabend war es an den Plätzen aber doch sehr matschig. Das führte sogar dazu, dass die Feuerwehr als Ausrichter in Königsdahlum die Feier ins Dorfgemeinschaftshaus verlegte. Das Feuer wurde zwar angezündet, aber nur eine sechsköpfige Brandsicherheitswache hielt am außerhalb der Ortschaft gelegenen Platz die Stellung. „Es war einfach zu matschig“, erklärte Ortsbrandmeister Alexander Heinz die Maßnahme, die übrigens vor genau zehn Jahren schon einmal nötig wurde. Damals machte ein Wintereinbruch mit starken Schneefällen die Verlegung in eine Scheune notwendig. Der Kinder-Fackelumzug verlief daher diesmal ebenfalls nur durch den Ort und dann zum DGH.

In Bockenem änderte der Spielmannszug kurzfristig seinen Plan. Statt eines Platzkonzertes zog er von der Innenstadt in Richtung des Osterfeuers, um die Einwohner anzulocken. Das gelang nur teilweise. Im Laufe des Abends füllt sich der Platz an der Straße in Richtung Ortshausen aber noch ordentlich, sodass Ortsbrandmeister Ulf Liewald am Ende eine zufriedenstellende Bilanz zog. Mehr Probleme hatten die „Feuermacher“ und Ortsratsmitglieder Hans-Werner Schleusener und Wolfgang Rittgarn. So richtig wollte das Holz nicht brennen, große Rauchschwaden zogen zunächst über den Platz. Erst nach und nach fraßen sich die Flammen durch den Baum- und Strauchschnitt.

In Bornum war der ausrichtende MTV letztlich ebenfalls zufrieden. Auch wenn die Besucherzahl wetterbedingt etwas hinter der von vergangenen Jahren zurückblieb, konnte er sein Grillgut und die Getränke gut unter das Volk bringen.dh